Ein Mann, der vorgab, ein amerikanischer Edelsteinhändler zu sein, behauptete, dass er sich in der Ukraine aufhalte und gerade angeblich keine Möglichkeit habe, auf sein vermeintliches britisches Konto zuzugreifen. So bat er seine in Deutschland lebende „große Liebe“ um Unterstützung. Mehrmals transferierte die Frau Geld und wartet seitdem auf eine Rückerstattung. Als diese jedoch nicht kam, erstattete sie Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei warnt: Romance-Scammer küssen nicht! Sie nehmen keine Rücksicht auf wirtschaftliche Lagen oder Gefühle ihrer Opfer. Sie können aus der Ferne, oft von anderen Kontinenten aus, bequem mehrere Opfer gleichzeitig ausnehmen. Und oft verlieren sich ihre Spuren im World Wide Web.
Wer in sozialen Netzwerken oder Partnerbörsen nach der Liebe sucht, der sollte äußerst misstrauisch sein und alle Angaben genau überprüfen – vor allem wenn es um finanzielle Transaktionen geht. Oft bringt schon eine Google-Suche Aufklärung über die wahren Pläne des Gegenübers. Spätestens, wenn schon nach ein paar Nachrichten von „Liebe“ die Rede ist, sollten statt der Hochzeits- die Alarmglocken läuten.









