Sportler der LG Halver-Schalksmühle zeigten am vergangenen Wochenende ihr Können bei nationalen und internationalen Wettbewerben: Ein Stadtlauf, ein Feriensportfest und ein Master-Länderwettkampf fanden unter Beteiligung der Halveraner Sportler statt.
Trotz der Sommerferien waren die Aktiven der LG Halver-Schalksmühle am vergangenen Wochenende gleich bei drei Wettkämpfen im Einsatz. Mats Emil Wolff startete am Freitag beim 31. Esenser Stadtlauf, Leonie Peters und Jenny Beisenbusch gingen am Samstag, 1. August, beim 1. Inklusiven Feriensportfest des VfL Kamen an den Start, und Dirk Maximowitz verstärkte das deutsche Team beim Masters-Länderkampf in Halberstadt.
Aktiv im Familienurlaub
Schon seit mehreren Jahren nutzt Mats Emil Wolff den Familienurlaub an der Nordsee, um sich beim Esenser Stadtlauf sportlich zu betätigen. Am Freitag war es wieder so weit. Im Schülerlauf über 1.340 Meter erreichte er nach 6:05 Minuten als Neunter der insgesamt 82 Teilnehmer und als fünftschnellster Junge das Ziel. In seiner Altersklasse U12 belegte er damit den dritten Platz. Bei der Siegerehrung gab es dafür neben einer Urkunde auch einen Pokal und eine Medaille.
Peters läuft Bestzeiten
Gleich zwei neue Bestzeiten stellte Leonie Peters in Kamen auf. In der weiblichen Jugend U20 war sie sowohl über 100 Meter (14,12 Sekunden) als auch über 200 Meter (29,48 Sekunden) so schnell wie noch nie. Jenny Beisenbusch steigerte in der Frauenklasse ihre Saisonbestzeit über 100 Meter um drei Zehntelsekunden auf 14,76 Sekunden. Im Weitsprung blieb sie mit 3,65 Metern knapp unter ihrer Bestweite aus der Hallensaison.
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Team bestätigt Favoritenrolle
Dirk Maximowitz hatte eine Einladung zum Masters-Länderkampf „Interland 2026“ mit Teams aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Belgien erhalten, der am Samstag in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) stattfand. Nach dem Sieg im niederländischen Den Haag im Vorjahr trat das deutsche Team als Titelverteidiger an – und wurde seiner Favoritenrolle erneut gerecht. Mit 37.401 Punkten lagen die Gastgeber am Ende deutlich vor den Niederlanden (27.503 Punkte) sowie den nicht vollständig besetzten Teams aus Frankreich (16.556 Punkte) und Belgien (8.060 Punkte).
Da es sich um einen internationalen Wettkampf handelte, bei dem für die Klasseneinteilung das Alter am Wettkampftag und nicht das Geburtsjahr maßgeblich ist, musste der Halveraner in der jüngeren Altersklasse M55 starten. Der Teammanager hatte Maximowitz für die 100-Meter-Hürden und den Hammerwurf nominiert. Aufgrund der größeren Hürdenhöhe und der längeren Hürdenabstände im Vergleich zu seiner nationalen Altersklasse M60 musste sich der LG-Sportwart mit 21,28 Sekunden begnügen – rund drei Sekunden langsamer als seine M60-Bestzeit. Auch im Hammerwurf blieb Maximowitz mit dem 6-kg-Hammer und 25,99 Metern deutlich unter seiner Jahresbestweite.
In jeder Disziplin kamen jeweils die beiden punktbesten Männer und Frauen nach der Mehrkampfpunktwertung ihrer jeweiligen Altersklasse in die Teamwertung. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine kleine Eröffnungsfeier am Freitagabend im Rahmen eines internationalen Stabhochsprung-Meetings auf dem Domplatz in Halberstadt sowie durch einen Besuch des Lichterfestes im Volkspark am Samstagabend.








