Kurz vor 19 Uhr ging bei der Feuerwehr Ennepetal der Notruf ein, es sei eine verunfallte Person im Wald am Hohenstein aufgefunden worden. Da das Lagebild zunächst etwas unklar war und man nicht wusste, ob die Person an einem Steilhang abgestürzt war, wurde nach Rücksprache mit der Leitstelle die Sondereinsatztruppe ‚Erweiterte Technische Rettung‘, der Lagedienst, der Einsatzführungsdienst sowie der Löschzug 1 und die Löschgruppen Voerde zur Unterstützung angefordert.
Lokalisierung dank GPS-Koordinaten
Die Einsatzstelle konnte schließlich mit Hilfe von GPS-Koordinaten des Mountainbikers lokalisiert werden. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Wanderer vom Weg abgekommen und zirka 50 Meter tief in ein Bachbett abgerutscht war. Dabei erlitt er schwere Verletzungen, sodass bereits im Vorfeld ein Rettungshubschrauber alarmiert wurde.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte an der Unfallstelle hatte sich die Frau des Verunfallten bereits auf den weg gemacht, um Hilfe zu holen, da sie und der Verunfallte beide kein Telekommunikationsmedium mit sich führten, mit dem sie einen Notruf hätten absetzen können. Da die Frau an einer Vorerkrankung leidet und sich nicht ausschließen ließ, dass sie sich auch in einer Notlage befand, alarmierte die Feuerwehr über die Polizei einen weiteren Hubschrauber zur Personensuche.
Mit Eintreffen des bodengebundenen Notarztes sowie Material zur Patientenrettung, das der Technik-Gerätewagen an die Einsatzstelle brachte, konnte die Feuerwehr den Rettungshubschrauber abbestellen. Auch die Frau des Verunfallten konnte wohlauf, jedoch sichtlich erschöpft durch die Feuerwehr aufgefunden werden.









