Passend zu den frühlingshaften Temperaturen hat am Freitag, 27. Februar, das Eiscafé Sagui am Maiplatz wiedereröffnet. Trotz der Großbaustelle direkt vor ihrem Geschäft freuen sich Dario, Paolo und Elena Sagui auf die Eissaison in Plettenberg.

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Den Winter verbrachte die Familie, die das Eiscafé am Maiplatz in der vierten Generation führt, wie immer in ihrem Heimatdorf Pieve di Cadore in der Nähe von Cortina. Dort waren sie ganz nah dran an den Olympischen Winterspielen. Paolo hatte sogar das Glück, die olympische Fackel ein Stück des Weges tragen zu dürfen. Er wurde als Mitglied des ehrenamtlichen Katastrophenschutzes dafür ausgelost. "Das war ein einmaliges Erlebnis", schwärmt der 59-Jährige.

Vom Frühjahr bis zum Herbst aber ist Plettenberg die Heimat der Familie Sagui, in der sie seit 1957 ihr Italienisches Eiscafé betreibt und das Speiseeis nach traditioneller Eismacherart herstellt. "Der Preis für eine Kugel Eis ist gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben", erzählt Paolo Sagui. "Wir haben lediglich einige Preise gerundet, um weniger Wechselgeld zu brauchen."

Die Baustelle auf dem Maiplatz zwingt die Saguis zum Improvisieren. Zurzeit ist der Zeitpunkt nicht absehbar, zu dem sie Tische und Stühle wie aus den Jahren zuvor gewohnt vor dem Eiscafé aufbauen können. Eventuell werden sie eine kleinere Außengastronomie an der Seite zum Busbahnhof hin einrichten. "Wir können es nicht ändern und werden mit der Situation leben", nimmt's Dario Sagui gelassen.

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