In der kommenden Woche (ab 2. März) beginnt die von Abwohnern und anliegenden Firmen ersehnte Sanierung der Ebbetalstraße. Das gab Bauamtsleiter Sebastian Jülich in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Mittwoch, 25. Februar, bekannt.

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Die Stadt Plettenberg übernimmt - wie in der Vergangenheit schon bei den Sanierungen des Grafwegs und der Herscheider Straße - die Bauleitung im Auftrag von Straßen NRW, da es sich um eine Landesstraße handelt. Der Landesbetrieb trägt die Kosten von maximal zwei Millionen Euro. Saniert wird der knapp drei Kilometer lange Abschnitt der L 697/Ebbetalstraße innerorts vom Scharfen Eck bis zum Ortsende Himmelmert (Abzweig Pieneweg). Bauausführendes Unternehmen ist die Firma Hilgenroth.

Zunächst werden auf einem Teilabschnitt Kanalarbeiten durchgeführt. Dafür seien zunächst zeitweise halbseitige Sperrungen notwendig, kündigte Jülich an. Ab etwa Mitte April werde der Hauptkanal in der Fahrbahn verlegt. Dafür muss die Straße komplett gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über Herscheid und die Herscheider Straße in Plettenberg. Gleiches gilt für die Asphaltierungsarbeiten, die im Mai erfolgen sollen.

Sigrid Illichmann (CDU) wollte wissen, ob im Zuge der Sanierung die Einrichtung eines Fahrradstreifens vorgesehen sei. „Das ist aus Platzgründen nicht möglich“, teilte Jülich mit. Nick Skrypek (Sachgebiet Planen und Bauen) erklärte, dass im Bereich der Firma oso precision eine Baustraße angelegt werde, die anschließend erhalten bleibe. „Diese Straße können wir zwar nicht offiziell als Fahrradweg ausweisen, sie kann aber genutzt werden.“

Der außerörtliche Abschnitt der L 697 ab Ortsausgang Himmelmert und entlang der Oestertalsperre ist in dieser Baumaßnahme nicht enthalten. Hierzu liefen Gespräche zwischen Stadt und Straßen NRW, hatte Sebastian Jülich in einer früheren Stellungnahme berichtet.