Die umfangreichen Planungen für den Abbruch der Grundschule Lösenbach sind so gut wie abgeschlossen. In einem nächsten Schritt geht es mit der sichtbaren Vorbereitung weiter: Das Abrissunternehmen fängt am Montag, 31. März, damit an, die Großbaustelle einzurichten.
Ein wesentlicher Punkt dabei: Bauzäune aufstellen. Die Absperrungen sollen für eine klare räumliche Trennung zwischen dem Bereich, in dem die Abrissarbeiten stattfinden, und dem Rest des Schulhofes sorgen, der – so wie die Schwimm- und die Sporthalle – die ganze Zeit über genutzt werden kann. Die Vorbereitungen beinhalten auch das Anlegen einer Baustellenzufahrt, das Aufstellen von Containern und die Anlieferung von Fahrzeugen, Arbeitsgeräten und größeren Schottermengen. Letztere werden nach dem erfolgten Abbruch für das Anlegen neuer Lehrerparkplätze weiter genutzt. Wann genau die Abrissarbeiten beginnen, entscheidet sich in Kürze: Der Projektplaner und das Abbruchunternehmen legen der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) der Stadt Lüdenscheid am Freitag, 4. April, den Bauzeitenplan vor. Dieses Dokument liefert eine detaillierte Übersicht über die einzelnen Phasen des Abbruchs sowie die dafür vorgesehenen Zeiträume. Fest steht bereits, dass es im April losgehen und auch an Samstagen auf der Baustelle gearbeitet werden soll, „um schnellstmöglich fertig zu werden“, teilt die ZGW mit. Für den Abriss sei mit einer Dauer von rund 20 Wochen zu rechnen.
Von den Arbeiten wird in der ersten von drei erwarteten Bauphasen übrigens wenig zu sehen sein: Bei der Entkernung des Gebäudes sollen Baumaterialien aus dem Inneren unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen ausgebaut und abtransportiert werden. Unter anderem soll durch die Errichtung von „Schwarz-Weiß-Bereichen“, also Unterdruckkammern, verhindert werden, dass Schadstoffe wie Asbest in die Umwelt gelangen, kündigt die ZGW an. Diese Arbeiten verursachten – anders als der darauffolgende Abbruch der Gebäudehülle und das Aufstemmen von Bodenplatten und Fundamenten – kaum Lärm und keinen Schmutz.