Im Jugendzentrum trafen sich am Dienstag, 4. August, auf Anfrage der CDU-Bundestagsabgeordneten Tijen Ataoğlu und des Breckerfelder CDU-Kommunalpolitikers Veit Kuhl mit Initiatorinnen der Ideenwerkstatt zu einem offenen Austausch. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich bürgerschaftliches Engagement stärken und Ideen der Bewohner der Hansestadt besser in kommunale Prozesse einbinden lassen.
Anstoßen, vernetzen, umsetzen
Zunächst erläuterten Amelie Clever, Irina Ross und Kathrin Kurzbach-Neumann den beiden Politikern, wie ihre Bürgerinitiative entstand — und erzählten von den zahlreichen Projekte und Ideen, die seit der Gründung gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern angestoßen, vernetzt und teilweise bereits erfolgreich umgesetzt wurden. „Im Mittelpunkt des Gesprächs standen vor allem aber auch die Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement, die Förderung demokratischer Teilhabe sowie die Frage, wie gute Ideen aus der Bürgerschaft noch besser in kommunale Prozesse eingebunden werden können”, berichtet Irina Ross.
Skatepark als Herzensprojekt
„Besonders spannend war für uns der Austausch über das geplante Skate- und Pumptrack-Projekt in Breckerfeld“, erzählt Amelie Clever. Tijen Ataoğlu, deren eigener politischer Werdegang im Jugendparlament in ihrer Heimatstadt Wipperfürz begann, knüpfte dabei an ihre eigenen Erfahrungen an: Auch sie selbst habe sich bereits in jungen Jahren für die Umsetzung eines Skateparks engagiert. „Dadurch brachte sie wertvolle Erfahrungen und konkrete Anregungen in das Gespräch ein“, so Clever.
Gemeinsam habe man anschließend darüber diskutiert, wie ein Skate- und Pumptrack weit mehr sein kann als ein Freizeitangebot, nämlich ein Ort der Begegnung, Beteiligung und Demokratieförderung für Kinder und Jugendliche. „Zudem haben wir hilfreiche Impulse erhalten, wie das Projekt politisch argumentiert und langfristig in kommunalen Strukturen verankert werden kann“, so Roß. Bei einem Rundgang durch Breckerfeld zeigte die Ideenwerkstatt ihren Gästen bereits einen möglichen Standort für die Anlage.
Weitere Gesprächsthemen waren die Entwicklung eines Frauencafés sowie Ideen, das gesellschaftliche Miteinander in Breckerfeld zu stärken.Auch die Weiterentwicklung der Ideenwerkstatt selbst war Teil des Austauschs. Gemeinsam wurde überlegt, wie die Initiative ihre Sichtbarkeit weiter erhöhen, noch mehr Menschen erreichen und Bürgerinnen und Bürger künftig noch besser bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützen kann.
Politiker voll des Lobes
Veit Kuhl zeigte sich beeindruckt: „Mich hat die Ideenwerkstatt heute wirklich überzeugt — genau dieses Projekt zeigt, was Ehrenamt und Bürgerbeteiligung vor Ort bewirken kann.“
Auch Tijen Ataoğlu würdigte die Arbeit der Initiative: „Oft hat man eine gute Idee für seine Heimatstadt, aber es fehlt entweder an Mitstreitern, dem organisatorischen Rahmen oder auch an Mut, seine Idee umzusetzen." Das Engagement der vier Initiatorinnen Amelie Clever, Irina Ross, Kathrin Kurzbach-Neumann und Janina Clever sei bewundernswert: "Sie haben sich zum Ziel gemacht, die Menschen in Breckerfeld zusammenbringen, um Ideen für die Stadt zu entwickeln und diese dann gemeinsam umzusetzen.“ Ob die Vernetzung von Familien, ein Skaterpark, ein Café oder Mitmachaktionen: all das werde von der Ideenwerstatt vorangetrieben, begleitet und unterstützt.
„Einfach mal gemeinsam machen“
„Wir haben uns sehr über diesen offenen Austausch auf Augenhöhe gefreut“, sagt Kathrin Kurzbach-Neumann. Der Dialog habe einmal mehr gezeigt, welchen Wert das Zusammenspiel von engagierter Bürgerschaft und Politik haben kann, wenn beide Seiten miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und gemeinsam an einer lebendigen, zukunftsfähigen Kommune arbeiten, ergänzt Amelie Clever. Das Motto der Ideenwerkstatt bringe es daher eigentlich genau auf den Punkt: „Einfach mal gemeinsam machen.“








