Vier Mitarbeiter des Plettenberger Baubetriebshofs haben beim Frühjahrsmarkt in der Partnerstadt Bludenz 1764 Euro für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe gesammelt. Dafür verkauften und verlosten sie Anfang Mai Sauerländer Spezialitäten und Sachspenden.
Marco Böhm, Dierk Gehle, Raphael Spreemann und John Paul Häring übernahmen die Organisation der Sachspenden sowie die Fahrt nach Bludenz, den Auf- und Abbau und die Betreuung des Standes. Mit dabei waren außerdem ein Nagelbalken und ein Glücksrad. Seit mehr als 20 Jahren beteiligen sich Mitarbeiter des Baubetriebshofs auf diese Weise am Frühjahrsmarkt in Bludenz und sammeln dabei Spenden für Projekte zugunsten von Kindern.

„Wir möchten uns herzlich bei allen Spendern bedanken! Wir sind wieder so herzlich in Bludenz aufgenommen worden und dass an unserem Stand zu jeder Tageszeit immer viel los war, gibt uns noch extra das Gefühl willkommen zu sein“, erklärt Dierk Gehle vom städtischen Baubetriebshof. Die Kosten für ihre Übernachtung im Val Blu hätten die vier Mitarbeiter selbst getragen.
Für die Verlosung hatten die Bauhof-Mitarbeiter zuvor Sachspenden bei Unternehmen und der Stadtverwaltung organisiert. Den Hauptpreis stiftete das Aqua Magis: eine Woche Urlaub im Aqua-Magis-Resort. Gewonnen hat ihn Familie Rohrer, die nach Angaben von Gehle seit Jahren Lose am Stand der Plettenberger kauft. Weitere Sachspenden kamen von Veltins, Metten und Löwensenf. Auch zahlreiche lokale Unternehmen beteiligten sich laut Gehle erneut. Für das nächste Jahr steht der Termin des Frühjahrsmarkts in Bludenz schon im Terminkalender der Plettenberger.

Am Mittwoch übergaben die Bauhof-Mitarbeiter die 1764 Euro in Plettenberg an Rebecca Kranz, stellvertretende Leiterin des Kinder- und Jugendhospizes Balthasar und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit.
„Solche Aktionen sind für uns wichtig! Wir sind zu 50 Prozent über Spenden finanziert. Das heißt, sehr, sehr vieles von dem, was wir für Familien tun, können wir nur für sie tun, weil es Menschen wie diese gibt, die sich einsetzen“, erklärt Kranz.
Nach ihren Angaben ermöglichen Spenden unter anderem Aufenthalte von Eltern und Geschwistern, Besuche von Therapiebegleithunden und Klinik-Clowns sowie die Trauerbegleitung von Familien über den Tod eines Kindes hinaus.








