In diesem Jahr beteiligt sich das Jobcenter Märkischer Kreis erstmals mit einer eigenen Aktion an den Orange Days.

Überregionale Nachrichten

Ursprung der weltweiten Kampagne „Orange Days“ ist das Schicksal der Schwestern Mirabal, die sich 1960 in der Dominikanischen Republik mutig gegen die Diktatur und deren Terror auflehnten und am 25. November grausam ermordet wurden.

Seitdem stehen die 16 Tage zwischen dem 25. November (Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen) und dem 10. Dezember (Tag der Menschenrechte) weltweit im Zeichen des Aufrufs, Haltung gegen Sexismus und Gewalt zu zeigen.

Gewalt hat viele Gesichter und beginnt keineswegs erst bei körperlichen Übergriffen. Auch verbale Gewalt, Abwertungen, Alltagssexismus sowie vermeintlich harmlose Sprüche oder Witze verletzen Menschen tief, schüren Vorurteile und verfestigen Benachteiligungen. Um für diese Nuancen von Machtmissbrauch und Diskriminierung zu sensibilisieren, holt das Jobcenter eine Wanderausstellung des Bündnisses Gemeinsam gegen Sexismus in die Region.

Ab dem 3. November wird die Ausstellung in Form von informativen Roll-Ups in den Eingangsbereichen aller Dienststellen des Jobcenters Märkischer Kreis zu sehen sein. Die Präsentationen wechseln zwischen den Standorten und richten sich gezielt an Mitarbeiter, Netzwerkpartner, Kunden und andere Interessierte.

„Wir wollen ein Bewusstsein für einen respektvollen, fairen und diskriminierungsfreien Umgang schaffen. Das ist kein Beiwerk, sondern fest in unserem eigenen Leitbild verankert“, betont die Gleichstellungsbeauftragte des Jobcenters Märkischer Kreis, Frau Gamis Cardona. Im Juni ist die Behörde dem Bündnis Gemeinsam gegen Sexismus beigetreten und bezieht klar Position gegen Sexismus, Ausgrenzung und jegliche Form von Gewalt.

Mit der Wanderausstellung während der Orange Days setzt das Jobcenter ein sichtbares Zeichen für Menschenrechte und ein respektvolles Miteinander im Alltag – sowohl innerhalb der Behörde als auch in der Gesellschaft. Interessierte finden mehr Informationen zur Ausstellung unter https://gemeinsam-gegen-sexismus.de/.