Das wäre, so Die Linke, ein wesentlicher Beitrag, den weiteren Niedergang der Stadt zu verhindern.
In einer Mitteilung geht Die Linke auf die Historie des Gebäudes ein. Darin heißt es: „Seit mehr als zwölf Jahren steht das ehemalige Leffers-Gebäude am Eingang der Wilhelmstraße mitten im Zentrum der Stadt Lüdenscheid leer und verkommt immer mehr zur Ruine. Ein Schandfleck im Zentrum der Innenstadt. Zunächst wurde angekündigt, dass Peek und Cloppenburg als neuer Eigentümer erneut eine Filiale eröffnen würde. Daraus wurde nichts. Dann war eine Seniorenresidenz für gut Betuchte im Gespräch. Nach vielen Verhandlungen seitens der Stadt mit Investor und Träger dieser geplanten Einrichtung: wieder nichts. Nun wieder erneute Gespräche der Stadtverwaltung mit dem unberechenbaren Besitzer eines der lukrativsten Grundstücke in der Innenstadt. Wieder nichts?!
Wir fragen uns: wie lange soll dieses Trauerspiel noch weiter gehen?“
Bereits 2021 hatte Die Linke im Rat beantragt, die rechtliche Möglichkeit eines Vorkaufsrecht der Stadt zu beschließen und das Gebäude und die Fläche für öffentliche Belange zu erwerben. Das wurde von der Mehrheit des Rates abgelehnt. Im Nachgang wurde dann vom Rat immerhin ein Vorkaufsrecht von Immobilie und Grundstück vom Rat einstimmig beschlossen. Passiert ist aber danach nichts.

„Nun wird erneut die Stadt mit vagen Versprechungen hingehalten. Das muss ein Ende haben“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Die Gestaltung der Innenstadt dürfe nicht länger den Profitinteressen von Kapitalgesellschaften abhängig gemacht werden. Die Stadt müsse wieder den Bürgerinnen und Bürgern gehören. Ihre Interessen und Bedürfnisse müssten in den Mittelpunkt der Stadtgestaltung rücken. Nachgedacht werden sollte darüber, das Gebäude abzureißen und eine Grünfläche mit möglichst vielen Bäumen zu schaffen.










