In einer Mitteilung der Fraktion heißt es dazu: „Unsere Fraktion wurde über die Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der Kulturhausleiterin Rebecca Egeling überrascht. Wir bedauern diese Entscheidung.
Schon vor der Übernahme der Leitung des Hauses war ein Besucherrückgang festzustellen, der durch die Pandemie noch verschärft wurde. Die Unterstützung des Kulturhauses von Politik und Verwaltung in den vergangenen Jahren kann nur als halbherzig bezeichnet werden. Notwendige Maßnahme in die Infrastruktur des Restaurants unterblieben. Die Schließung der Kulturhausschänke und des Restaurants hat allein die Politik der letzten Jahre zu verantworten – zum Schaden der Attraktivität dieser Einrichtung.
Wir hoffen sehr, dass trotz aller widrigen Umstände eine qualifizierte Nachfolge gefunden werden kann. Sicher ist das nicht. Wir erwarten von daher, dass insbesondere der Kulturausschuss des Rates in eine Nachfolgeregelung der Kulturhausleitung eng einbezogen wird.“
Eine Neubesetzung der Stelle reicht aber nach Auffassung der Partei nicht aus, um das Kulturhaus wieder auf Erfolgskurs zu bringen. „Geklärt werden muss, ob die Personalausstattung für die Führung eines solchen Hauses ausreicht. Unbedingt verbessert werden muss das äußere Erscheinungsbild. Die Grünanlagen müssen attraktiv gestaltet und regelmäßig gepflegt werden. Die Tiefgarage muss personell betreut werden, damit Verschmutzung und Vandalismus verhindert wird“, fordern die Linken-Ratspolitiker.
Mit der Neukonzeptionierung des Stadtgartens müsse über die leerstehenden Räume des ehemaligen Restaurants nachgedacht werden. „Unserer Meinung nach macht da eine Neubelebung eines Restaurants wenig Sinn. Wir könnten uns aber in diesen Räumlichkeiten eine Jugendkneipe, in der auch regelmäßige Konzerte und andere jugendgemäße kulturelle Aktionen stattfinden, gut vorstellen.“
Was schwebt den Ratspolitikern der Linken noch vor? Hier eine Vision: „Wo trifft man sich nach einem schönen kulturellen Abend im Kulturhaus? Natürlich in der reaktivierten Kulturhausschänke, in der auch die vorher gefeierten Schauspielerinnen und Schauspieler auf einen Absacker noch einmal vorbeischauen“, heißt es in der Mitteilung.










