Update 22. Juni, 18.45 Uhr
Die Kräfte der vier beteiligten Löschzüge stellten sich auf einen langwierigen Einsatz ein, was sich auch bewahrheitete. Obgleich die schlimmsten Flammen mit Außenangriffen von zwei Drehleitern schnell zurück gedrängt werden konnten, zogen sich die Nachlöscharbeiten hin. Bei Dachstuhlbränden keine Seltenheit: Die Dachhaut muss an vielen Stellen geöffnet werden, um etwaige Glutnester unschädlich zu machen.
Kurz nach 14 Uhr konnten die Einsatzkräfte mit den Aufräumarbeiten beginnen, ein Löschzug befand sich am frühen Abend aber immer noch zur Brandwache an dem betroffenen Haus. Dieses ist tatsächlich vorläufig unbewohnbar, teilte die Polizei mit.
Details konnten sie noch nicht nennen. So bleibt unklar, ob zumindest ein Teil der Bewohner auf eine Rückkehr in den kommenden Tagen hoffen darf. Bereits am Nachmittag begann der Eigentümer des Hauses, dieses mit Bauzäunen abzusichern.
Brandermittler der Polizei haben bereits die Suche nach der Ursache begonnen. Derzeit gibt es noch keinen Hinweis darauf, wodurch das Feuer ausgelöst wurde.
Immerhin bleibt es bei der einen positiven Nachricht: Weder Bewohner noch Einsatzkräfte sind bei dem Brand zu Schaden gekommen.
Erstmeldung
Die insgesamt 60 Kräfte der Feuerwehr konnten den gegen 10 Uhr am Vormittag ausgebrochenen Brand zwar zügig unter Kontrolle bringen, die Nachlöscharbeiten dauern jedoch noch an.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand, alle 17 Personen konnten evakuiert werden. Wie stark das Haus beschädigt wurde, ist aktuell noch nicht bekannt. Christopher Rehnert, Leiter der Feuerwehr Lüdenscheid, befürchtet jedoch, „dass die Wohnungen durch Rauchentwicklung und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen worden sind.“

Bislang gibt es keine Hinweise zur Brandursache. Die Honseler Straße ist komplett gesperrt.















