Am Samstag, 7. November, steht im Ratssaal der Stadt Plettenberg die Musik aus Johann Sebastian Bachs Leipziger Kaffeehauskonzerten im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Auf einen Kaffee mit Johann Sebastian Bach!“ spielen Aleksandra und Alexander Grychtolik ab 18 Uhr Werke von Bach, seinem Sohn und Bearbeitungen von Kompositionen Antonio Vivaldis. Veranstalter ist das Bachforum.

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Leipziger Kaffeehaus als Vorbild

Das Konzert nimmt nach Angaben der Veranstalter die musikalischen Abende im Zimmermann’schen Kaffeehaus zum Vorbild. Dessen Besitzer Gottfried Zimmermann sprach Bach 1729 darauf an, die Leitung der Konzerte in seiner Gaststätte zu übernehmen. Der Thomaskantor hatte zuvor während seiner Jahre in Köthen zahlreiche instrumentale Konzertwerke komponiert.

Im Kaffeehaus nahe dem Leipziger Markt spielte ein Ensemble, das Georg Philipp Telemann bereits 1702 als Student gegründet hatte. Der Saal bot etwa 150 Zuhörern Platz. Im Sommer fanden die Aufführungen auch in Zimmermanns Kaffeegarten statt. Zum Programm gehörten Solokonzerte, Orchestermusik und weltliche Kantaten. Bach und seine Söhne traten dabei selbst als Solisten auf.

Musik und Projektionen im Ratssaal

Aleksandra und Alexander Grychtolik greifen diese Konzerttradition mit ihren Cembali auf. Neben Originalkompositionen Johann Sebastian Bachs stehen Werke seines Sohnes Carl Philipp Emanuel sowie Bearbeitungen von Vivaldis Musik auf dem Programm. Projektionen sollen zudem einen Eindruck vom historischen Zimmermann’schen Kaffeehaus vermitteln.

Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.