Nach der Bundestagswahl im September 2021 gab es zwar bereits zahlreiche Treffen zu Einzelthemen, aber noch nicht diesen allgemeinen Austausch vor Ort. Dies wurde nun nachgeholt, teilt die Stadt Lüdenscheid mit. Eine gute Stunde besprachen sich Wagemeyer und die beiden Bundestagsabgeordneten zu wichtigen Themen, die vor allem Lüdenscheid betreffen.
Ein Schwerpunkt waren dabei natürlich die Auswirkungen der A45-Sperrung. Sowohl Baradari als auch Vogel waren bei der Sprengung der Talbrücke Rahmede vor einem Monat vor Ort. Nun gab ihnen Bürgermeister Wagemeyer einen aktuellen Sachstand zum Thema. Gemeinsam sprachen die gewählten Volksvertreter außerdem über die Perspektiven für Lüdenscheid und die Region.
Lüdenscheid als Bildungsstandort
Dabei ging es unter anderem um die Zukunft Lüdenscheids als Bildungsstandort. Wagemeyer berichtete über den aktuellen Sachstand zu Perspektiven für den Standort der Fachhochschule Südwestfalen im Quartier der „Denkfabrik“ am Bahnhof.

Genauso besprachen Baradari, Vogel und Wagemeyer die bisherigen Planungen für das digitale Lerncenter TUMO, für dessen Umsetzung Lüdenscheid eine Bundesförderung in Höhe von 7,5 Millionen Euro erhält. Auch aktuelle Sanierungsprojekte an Lüdenscheider Schulen, wie zum Beispiel am Bergstadtgymnasium, waren Thema.
Die Bundestagsabgeordneten regten an, Lüdenscheid beziehungsweise die Region als eine so genannte Freiheitszone zu deklarieren. Im Koalitionsvertrag der Ampel-Koalition des Bundes ist dieses Instrument für wirtschaftlich geschwächte Regionen vorgesehen. Hier sollen Experimentierräume geschaffen werden, in denen innovative Technologien Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle erprobt werden können. „Dabei geht es nicht in erster Linie um finanzielle Hilfen, sondern um weniger Regulierung, so dass Politik vor Ort stärker handeln kann“, erklärte Johannes Vogel.
„Zudem möchten wir die Mobilitätswende weiter vorantreiben“, erklärte Nezahat Baradari. Gerade für Lüdenscheid und die Region mit den vielen verkehrlichen Einschränkungen, sei das ein wichtiges Thema. Darüber hinaus standen weitere Themen auf der Agenda, zu denen die Bundestagsabgeordneten und der Bürgermeister in Kontakt bleiben wollen, um diese weiter voranzutreiben.









