In der Erklärung der Bürgerinitiative heißt es:
„Seit dem Besuch von Verkehrsminister Wissing am 11. August sind jetzt fast 2 Monate vergangen. Von der versprochenen schnellen Hilfe für Lüdenscheid und die Region ist bis jetzt nichts in Sicht. Trotz zahlreicher Warnschilder auf der A45 und umliegenden Autobahnen befahren täglich noch an die 23.000 Autos, davon etwa 6500 Laster, die ausgewiesenen Umleitungsstrecken durch Lüdenscheid und das Volmetal.
Von Anfang Dezember 2021 bis Mitte September 2022 hat es in Lüdenscheid gut 500 Unfälle mehr gegeben als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch im Volmetal hat sich das Verkehrsaufkommen und das Unfallgeschehen seit der Brückensperrung deutlich erhöht. ‚Wenn die (von der Autobahn GmbH) geplante Straßenabsenkung unter Eisenbahnbrücken beendet ist, erwarten wir im Volmetal mehr Verkehr‘, so die Direktorin der Autobahn GmbH Frau Beckefeld in der Radiosendung ‚Lüdenscheid darf nicht sterben‘ auf WDR 5.
Das will die Bürgerinitiative A45 mit allen Mitteln verhindern. Deshalb hat die Bürgerinitiative A45 beschlossen, eine weitere Demonstration durchzuführen. Die Bürgerinitiative kämpft für das Transitverbot des überregionalen LKW-Verkehrs durch Lüdenscheid und für eine Umleitung über Köln oder Kassel.“



Als Ort der Demonstration mit geplanter Kundgebung ist „stellvertretend für das Volmetal der Stadtteil Brügge“. Unter dem Motto „Überregionalen Schwerlastverkehr stoppen – Anwohner schützen“ geht der Demonstrationszug am Donnerstag, 6. Oktober, gegen 18 Uhr von Brügge Bahnhof über die Brücke auf die Volmestraße mit Ziel Brügge Sportplatz. Auch Vertreter von Presse, Rundfunk und Fernsehen sind geladen teilzunehmen.









