Die Gestaltung des Hallenplatzes sei ein weiteres Projekt im Rahmen des Gemeindeentwicklungsprogramms Herscheid 2025, erklärte Bürgermeister Uwe Schmalenbach. Die Verwirklichung sei abhängig von Fördermitteln aus der Städtebauförderung. Ende September soll der entsprechende Antrag eingereicht werden.
Dipl.-Ing. Martin Reil vom beauftragten Planungsbüro Finger in Sundern beschrieb, welcher Bereich der Fläche an der Gemeinschaftshalle neu gestaltet wird. Es handelt sich um die 2650 qm große Teilfläche, die zur Straße gelegen ist. Der nördliche Teil des Platzes bleibt wie bisher als Parkplatz erhalten.
In erster Linie hörte Reil am Mittwochabend den Bürgerinnen und Bürgern zu. „Ihre Anregungen werden bei der Planung berücksichtigt“, kündigte der Landschaftsarchitekt an. Ein begrenzender Faktor sei das Budget von 500.000 Euro für die Baukosten.

Die Wünsche der Teilnehmer beziehen sich vor allem auf die Aufenthaltsqualität. Entsprechendes Mobiliar mit Bänken und Tischen wurde angeregt, das robust und pflegeleicht sein sollte. Die vorhandenen Bäume sollten als Schattenspender erhalten bleiben und durch weitere ergänzt werden. Gewünscht wird auch eine Verdichtung der Hecke an der Straßenseite. Eine Schutzhütte soll am Rand des Platzes aufgebaut werden, dies auch vor dem Hintergrund, dass hier ein Treff- und Ausgangspunkt für viele Wanderungen und Biketouren ist. Darüber hinaus wurden Ladestationen für E-Bikes, Fahrradbügel und Trinkwasserspender als wünschenswertes Platzinventar genannt.
Direkt vor dem Bürgerworkshop hatten Martin Reil und Friederike Schwartpaul von der Gemeindeverwaltung sich mit Vertretern des Schützenvereins getroffen. Diese trugen ihre Anforderungen an den Hallenplatz als Veranstaltungsfläche vor.
Weitere Anregungen für die Platzgestaltung nehmen die Planer in den nächsten Tagen noch gerne an. Wer nicht die Möglichkeit hatte, am Bürgerworkshop teilzunehmen, kann seine Ideen noch bis zum 21. Juni telefonisch oder per E-Mail an Friederike Schwartpaul im Herscheider Rathaus übermitteln (02357/9093-76, [email protected]). Entsprechende Skizzen zur Verdeutlichung der neu zu gestaltenden Fläche werden auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht.
Der weitere Zeitplan
Das Planungsbüro Finger erstellt im Juli/August die Planung. Diese wird am 28. August im Bauausschuss beraten. Bis Ende September muss der Förderantrag eingereicht werden. Nach der Bewilligung erstellt das Büro Finger die technische Planung und nimmt die Ausschreibungen vor. Abhängig vom Zeitpunkt der Förderzusage, rechnet Martin Reil mit dem Baubeginn im dritten Quartal des nächsten Jahres.









