Der Breitbandausbau im Gemeindegebiet ist in vollem Gange. Im sogenannten 3. und 6. Call wurde ein Großteil der Haushalte Herscheid ans Glasfasernetz angeschlossen. Dennoch gab es immer wieder vereinzelte Versorgungslücken in der Ortsmitte. Bürgermeister Uwe Schmalenbach hatte damals alle Hebel in Bewegung gesetzt, um weitere Adressen mit einzubeziehen und schließlich nach zahlreichen Gesprächen eine Lösung mit dem Anbieter GlasfaserPlus gefunden.
Jetzt sind die Eigentümer am Zug, denn wer keinen Vertrag mit einem Anbieter abschließt, bekommt auch keinen kostenlosen Anschluss gelegt. Wer sich von den betreffenden Haushalten nicht für einen Ausbau in 2024 entscheidet und diesen zu einem späteren Termin nachholen möchte, der müsse mit Kosten von mehr als 800 Euro rechnen, erklärt Telekom-Regionalmanager Ralf Engstfeld. „Wir können nur dringend empfehlen, dieses Angebot wahrzunehmen“, betont Bürgermeister Uwe Schmalenbach und appelliert, sich jetzt zurückzumelden.
Bürger können Anbieter frei wählen
GlasfaserPlus ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und IFM Investors, einem australischen Fondsverwalter. Das Unternehmen vermietet das Netz anbieteroffen an alle Telekommunikationsanbieter. Die Bürger haben die freie Wahl, bei wem sie Telefon, Internet oder Fernsehen buchen möchten. Für den Ausbau in Herscheid hat die Telekom bereits angekündigt, das Netz der GlasfaserPlus nutzen zu wollen.









