Am Lüdenscheider Bahnhof entwickelte sich am Samstagabend, 3. Juni, ein Streit zu einem größeren Polizeieinsatz: Wie die Polizei mitteilt, gelang es ihr zunächst, die Streithähne per Platzverweis in verschiedene Richtungen zu schicken. Doch ein 27-jähriger Altenaer und sein 24-jähriger Begleiter aus Lüdenscheid hätten sich weiter sehr aggressiv verhalten und die Anweisungen missachtet.
Sie gingen den Kontrahenten hinterher und gaben an, „dass die Sache die Polizisten einen Scheiß angehe“. Der 24-Jährige weigerte sich laut Polizei stehen zu bleiben und musste zu Boden gebracht werden. Daraufhin habe sein Begleiter versucht, die Beamten mit Fäusten zu schlagen. Auch er wurde überwältigt und gefesselt. Während der Auseinandersetzung versammelten sich nach Angaben der Polizei 20 bis 30 Personen um die Polizisten und behinderten sie teilweise bei ihrer Arbeit.
Der Lüdenscheider und Altenaer kamen schließlich mit auf die Wache. Der 27-Jährige habe seinen mit fast 1,5 Promille deutlichen Rausch auf der Wache ausgeschlafen. Sein Begleiter wurde nach Abschluss aller Maßnahmen wieder entlassen, heißt es in der Mitteilung. Beide müssen sich nun wegen Widerstands gegen beziehungsweise wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.









