Die Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke, Katrin Fey, kommt am Freitag, 13. Februar, um 18 Uhr, zu einer öffentlichen Veranstaltung nach Lüdenscheid ins Linke Zentrum (LiZ), Knapper Straße 69 A. Sie wird über die aktuelle welt- und innenpolitische Lage aus linker Perspektive berichten.

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Als Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfen des Bundestages wird sie schwerpunktmäßig auf das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz eingehen, teilt die Linke Lüdenscheid mit. Dieses seit 2023 bestehende Gesetz, das extreme Formen von Ausbeutung wie Kinderarbeit und Arbeit unter gesundheitsschädlichen Bedingungen in den weltweiten Lieferketten ausschließen sollte, sei gegen den Widerstand der Linken-Fraktion von der Bundestagsmehrheit im letzten Jahr deutlich verschlechtert worden.

Dazu Katrin Fey: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Wer in Europa Geschäfte machen will, muss sicherstellen, dass extreme Formen von Ausbeutung wie Kinderarbeit und Arbeit unter gesundheitsschädlichen Bedingungen entlang der Lieferketten ausgeschlossen sind. Es ist für uns nicht hinnehmbar, dass Menschen mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit für die Profite der Konzerne bezahlen. Wir kämpfen für ein Europa, das Verantwortung trägt und nicht die Menschen für Konzernprofite zahlen lässt."