Für den Besuch des Berufsinfotages für Schüler sind rund 90 Minuten vorgesehen: Nach einem von Lotsen geführten Rundgang, können sich die Jugendlichen frei bewegen, die Stände der Anbieter besuchen, Gespräche führen und Fragen stellen. Außerdem gibt es kleine Angebote zum Ausprobieren und Mitmachen. Mit dabei sind Inklusionsfirmen aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Berufsbildungswerke der Region, die Bundesagentur für Arbeit, der Integrationsfachdienst, Beratungsstellen, Bildungsträger und die SIHK zu Hagen.
Eingeladen sind Schüler mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung sowie mit Einschränkungen im Bereich Sehen und Hören. Die Einladung haben die Jugendlichen sowie ihre Erziehungsberechtigten in der Regel über die Schulen erhalten. Teilnehmen können zudem auch Lehrkräfte sowie alle, die sich über das Thema „Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung“ informieren möchten.
Workshop für Eltern und Lehrkräfte
Von 18 bis 20 Uhr gibt es dann einen Workshop für Eltern und Lehrkräfte. Dabei informiert die Reha-Beratung der Agentur für Arbeit unter anderem zum Thema „Werkstatt für Menschen mit Behinderung: ja oder nein?“, erläutert die Voraussetzungen, Vor- und Nachteile, zeigt mögliche Alternativen auf und nennt passende Ansprechpartner. Danach können die Gäste die Stände der Anbieter besuchen und Gespräche zur beruflichen Zukunft ihrer Kinder beziehungsweise Schüler führen.
„Kein Abschluss ohne Anschluss“
Der Berufsinfotag ist ein Angebot im Rahmen des NRW-Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“, mit dem das Land den Übergang von der Schule in den Beruf gestaltet. Organisiert wird die Veranstaltung von einem Team bestehend aus Ansprechpersonen der SIHK zu Hagen, der Agentur Mark, dem Arbeitskreis der Förderschulen sowie den Schulämtern des Ennepe-Ruhr-Kreises und der Stadt Hagen.









