Hagen. In der Nacht auf Sonntag, 25. Januar, geriet ein 40-jähriger Autofahrer in Hagen gleich zweimal ins Visier der Polizei — zunächst bei einer Kontrolle, wenige Stunden später bei einem Verkehrsunfall.

Erste Kontrolle: Auto ohne Licht, Fahrer ohne Führerschein

Gegen 2 Uhr morgens fiel der Mann auf dem Bergischen Ring auf, weil er sein Auto, einen Hyundai i10, ohne eingeschaltetes Licht steuerte. „Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass ihm die Fahrerlaubnis bereits vor längerer Zeit entzogen worden war, er seinen Führerschein aber noch nicht abgegeben hatte“, erklärt die Polizei Hagen.

Die Beamten stellten den Führerschein sicher und untersagten dem 40-Jährigen ausdrücklich die Weiterfahrt. Zudem wurde eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefertigt. „Auch seine Mutter, als Halterin des Autos, muss sich wegen des Duldens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten“, so die Polizei.

Später Unfall: Fahrer leicht verletzt, Insassen fliehen

Knapp drei Stunden später meldete eine Zeugin dann einen Verkehrsunfall auf der Alexanderstraße. Ein Hyundai i10 sei ohne erkennbaren Grund in den Gegenverkehr geraten und gegen einen geparkten Wagen geprallt. Drei Insassen des Autos – zwei Frauen und ein Mann – flüchteten vom Unfallort, während der Fahrer leicht verletzt zurückblieb.

Wie die Polizei berichtet, handelte es sich bei dem Unfallfahrer um denselben 40-jährigen Hagener, der bereits zuvor kontrolliert worden war. „Er hatte nicht nur die eindeutige Weisung der Polizei missachtet, keine führerscheinpflichtigen Fahrzeuge mehr zu fahren, sondern zwischenzeitlich auch noch Drogen konsumiert“, so ein Sprecher der Polizei.

Der Mann gab an, während der Fahrt eingeschlafen zu sein, wodurch der Unfall entstanden sei: „Daraufhin wurde ihm eine Blutprobe entnommen und eine weitere Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefertigt“, erklärt die Hagener Polizei. Außerdem sei das Auto seiner Mutter sei sichergestellt worden.