Ziel ist es, eine Regionalgruppe von Attac zu gründen. Eine Arbeitsgruppe von fünf Attac-Mitgliedern und Interessierten hat dazu die Initiative ergriffen. Über die Themen und die Arbeit von Attac soll ein Referent der Nichtregierungsorganisation (NGO) am 23. Juli ab 11 Uhr im „Roten Saal“ des Kulturhauses informieren.
Im Anschluss an den Vortrag können „Themen, Arbeitsschwerpunkte und/oder weitere Schritte für die Planung kommender Veranstaltungen vereinbart werden. Dabei kann die Möglichkeit lokaler politischer Einflussnahme ebenso Thema sein wie eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit“, heißt es in der Einladung der Initiatoren.
Attac wurde als Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen gegründet. Stichwort ist die Tobin-Steuer, die kurzfristige Börsenspekulationen eindämmen sollte. Inzwischen setzt sich die Organisation für eine ökologische, solidarische und friedliche Weltordnung ein.
Dem Netzwerk gehören weltweit 90.000 Mitglieder in 50 Ländern an. Sie setzen sich dafür ein, „dass die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen, die Förderung von Selbstbestimmung und Demokratie und der Schutz der Umwelt die vorrangigen Ziele von Politik und Wirtschaft sein sollten“, heißt es auf der Homepage der deutschen Sektion von Attac.
In Deutschland bildet Attac ein breites gesellschaftliches Bündnis, das von Gewerkschaften wie ver.di und der GEW über den BUND und Pax Christi bis zu kapitalismuskritischen Gruppen reicht.
Weiterführender Link: https://www.attac.de/das-ist-attac









