Um an die Verantwortung für den Frieden und die Gefahren der Waffenexporte zu erinnern, lädt die Friedensgruppe am 24. September, dem Gedenktag des Kriegsbeginns in der Ukraine, dazu ein, bei der Mahnwache um 17.00Uhr auf dem Sternplatz gegen Kriegspolitik und für Völkerverständigung einzutreten.
Die Friedensgruppe fordert: Für Waffenstillstand und Friedensverhandlungen - friedensfähig statt kriegstüchtig!
In ihrer Einladung weist sie auf den Krieg in Palästina hin, der von den Hamas blutig begonnen wurde und von Israel unverhältnismäßig tödlich beantwortet werde. „Hier starben und sterben täglich mehr als 100 Palästinenser und einige Soldaten Israels. Der UN-Menschenrechtsrat hat festgestellt, dass die Kriegsführung weitgehend einem Völkermord gleicht. Russlands Krieg gegen die Ukraine verursacht täglich mehrere hundert Tote“, schreibt die Friedensgruppe.
Und in den ca. 80 aktuellen Kriegen und Konflikten weltweit, in denen viele deutsche Waffenexporte zum Einsatz kämen, kämen noch mehr Menschen ums Leben. Das deutsche Grundgesetz beginne mit dem Satz: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt… in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk … dieses Grundgesetz gegeben“, heißt es weiter. Dieser Verantwortung will die Friedensgruppe unter anderem mit ihren Mahnwachen gerecht werden.