Die Vollsperrung der Altenaer Straße (L530) wird bereits am 1. Juni aufgehoben – und damit neun Tage früher als ursprünglich geplant. Das hat die Autobahn GmbH am Freitagmorgen, 26. Mai, mitgeteilt. Bürgermeister Sebastian Wagemeyer spricht von einem „in mehrfacher Hinsicht guten und wichtigen Signal“ für Lüdenscheid und die Region.
„Die Brückentrümmer der Talbrücke Rahmede und das darunter liegende Fallbett sind im Bereich der Straße bereits weitgehend abgeräumt“, wird Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH, in der Pressemitteilung zitiert. Die Altenaer Straße soll am Abend des 1. Juni wieder freigegeben werden.
Mit der Freigabe der Altenaer Straße kommt im Baustellenbereich – wie schon vor der Vollsperrung – wieder eine Ampelanlage zum Einsatz. Diese zeigt Verkehrsteilnehmern Rot, wenn Baustellenfahrzeuge die Straße von einer zur anderen Hangseite passieren müssen. Das soll aber nur selten der Fall sein, kündigt Sauerwein-Braksiek sein: „Wir wollen auch beim Abtransport der Brückenreste und des Fallbett-Materials so wenig wie möglich in den Verkehr eingreifen. Die Transporte werden darum wie auch schon beim Bau des Fallbetts über die Autobahn abgewickelt.“
Zu einer kurzzeitigen halbseitigen Sperrung der Altenaer Straße könne es außerdem kommen, wenn der Container-Stapel abtransportiert wird, der nach der Sprengung der Talbrücke gegen ein Gebäude gekippt war. Alle weiteren See-Container werden laut Autobahn GmbH zunächst auf der Autobahn zwischengelagert, bis sie schließlich abtransportiert werden.
„Jeder Tag früher ist für die Menschen und Firmen in Lüdenscheid und der Region wichtig. Deshalb freuen wir uns jetzt ganz besonders, dass die Vollsperrung neun Tage früher als angekündigt endet“, sagte Bürgermeister Sebastian Wagemeyer. Vor allem für die Menschen in den Stadtteilen Eggenscheid, Dickenberg und Rathmecke, die ganz besonders von den Folgen der Vollsperrung betroffen sind, sei das eine sehr gute Nachricht. Die vorzeitige Freigabe der Altenaer Straße sei außerdem ein deutlicher Beleg dafür, dass auf der Baustelle und bei der Autobahn GmbH mit Hochdruck gearbeitet werde – und „dass unsere schwierige Situation dort verstanden wird“.
Gleichzeitig stellte Wagemeyer klar, dass das Lkw-Verbot für den reinen Transitverkehr definitiv erst wie angekündigt zum 10. Juni in Kraft treten wird. „Das ist nach wie vor ein sehr komplexer Prozess. Wir treffen aktuell die letzten Vorbereitungen. Wir brauchen die Zeit bis zum 10. Juni noch, damit alles funktioniert wie geplant“, erklärte der Bürgermeister.
Die Altenaer Straße war am 17. April unterhalb der Talbrücke Rahmede voll gesperrt worden, um in diesem Bereich das Fallbett anzuschütten, das nach der Sprengung des Bauwerks den Aufprall der herabstürzenden Trümmer dämpfen sollte. Die Brücke wurde am 7. Mai erfolgreich gesprengt.









