In einer anonymen Befragung beantworteten die Azubis des Herscheider Unternehmens rund 100 detaillierte Fragen zur Qualität ihrer Ausbildung. Themen waren beispielsweise die Ausbildungsinhalte, der Umgang mit den Azubis im Betrieb oder die Zukunftschancen. Nur Betriebe, die von ihren Azubis gute Noten bekommen und sich in der Ausbildung besonders engagieren, sind „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2023“.
Das Gütesiegel wird seit 2013 verliehen. In den letzten Jahren haben jährlich mehr als 100 Unternehmen die Qualität ihrer Ausbildung umfassend bewerten lassen. Die Initiative „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ ist damit die größte unabhängige und neutrale Zertifizierung für Ausbildungsbetriebe in Deutschland.
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Betriebe mindestens fünf Azubis ausbilden. „Das ist uns wichtig, denn nur so können wir eine anonymisierte Befragung durchführen, bei der die Azubis offen und ehrlich antworten können“, sagt Wirtschaftspsychologin Judith Grefe von der Agentur Ertragswerkstatt, die die Vergabe des Siegels betreut.
„Wir bilden aktuell 24 Auszubildende in ganz unterschiedlichen Berufen aus“, berichtet Alberts-Personalsachbearbeiterin Viviana Guarrasi, „unter anderem Industriekaufleute, Fachinformatiker, Industrie- und Werkzeugmechaniker, Maschinen- und Anlagenführer, Mediengestalter und Fachlageristen.“ Auch ein duales Studium sei bei Alberts möglich. Für die kommenden Ausbildungsjahre würden noch Auszubildende gesucht, betont Guarrasi.










