Ein kleiner Pieks kann viel bewirken: Impfungen schützen vor zahlreichen Infektionskrankheiten und können schwere Krankheitsverläufe verhindern. Daran erinnert das Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises anlässlich der bundesweiten Impf-Aktionswoche vom 9. bis 15. November. Die vom Bundesgesundheitsministerium initiierte Woche soll das Bewusstsein für den Nutzen von Impfungen stärken und dazu ermutigen, den eigenen Impfschutz zu überprüfen.

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Impfungen schützen auch andere Menschen

„Impfungen schützen nicht nur den Einzelnen. Sie können auch dazu beitragen, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten einzudämmen und damit Menschen zu schützen, die aufgrund ihres Alters oder bestimmter Erkrankungen besonders gefährdet sind", unterstreicht Amtsärztin Dr. Sabine Klinke-Rehbein. Ein möglichst vollständiger, den aktuellen Empfehlungen entsprechender Impfschutz sei daher ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge.

Impfschutz bleibt auch im Erwachsenenalter wichtig

Dabei ist Impfen keineswegs nur ein Thema für Kinder. Auch im Erwachsenenalter können Auffrischungen oder zusätzliche Impfungen sinnvoll beziehungsweise notwendig sein. Welche Impfungen empfohlen werden, hängt unter anderem vom Alter, von Vorerkrankungen, dem Beruf und individuellen Lebensumständen ab.

Orientierung bieten die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut. Neben den Standardimpfungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche gibt es auch für Erwachsene wichtige Empfehlungen. Dazu gehören beispielsweise Auffrischungsimpfungen gegen Tetanus und Diphtherie. Für ältere Menschen und bestimmte Risikogruppen werden darüber hinaus unter anderem Impfungen gegen Grippe, Pneumokokken oder Gürtelrose empfohlen.

Vor der kalten Jahreszeit Impfpass überprüfen

Gerade mit Blick auf die kalte Jahreszeit lohnt es sich, den Impfschutz gegen Atemwegserkrankungen zu überprüfen. Insbesondere ältere Menschen, chronisch Erkrankte und weitere Risikogruppen können von den für sie empfohlenen Impfungen profitieren und so ihr Risiko für schwere Krankheitsverläufe reduzieren.

Das Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises rät deshalb, den Impfpass regelmäßig zur Hand zu nehmen und bei Unklarheiten ärztlichen Rat einzuholen. Haus- und Kinderarztpraxen können prüfen, ob Impfungen fehlen, aufgefrischt oder nachgeholt werden sollten. Auch wer seinen Impfpass nicht mehr findet, sollte das Thema bei seinem nächsten Arztbesuch ansprechen.

Einen Überblick über die Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission bietet das Robert Koch-Institut unter www.rki.de. Informationen zur bundesweiten Impf-Aktionswoche sind unter https://gesund.bund.de/impfaktionswoche zu finden.

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