Private Haushalte in Nordrhein-Westfalen investieren einen vergleichsweise kleinen Teil ihres Budgets in frisches Obst. Im Jahr 2023 lagen die Ausgaben im Schnitt bei rund 20 Euro pro Monat. Das entspricht etwa sechs Prozent der gesamten monatlichen Ausgaben für Nahrungsmittel, wie aktuelle Daten des Statistischen Landesamts zeigen.

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Klassiker dominieren den Einkauf

Beim Blick auf die beliebtesten Obstsorten zeigt sich bei den Daten aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) ein klares Bild: Äpfel führen die Liste an und machen 16 Prozent der Ausgaben für frisches Obst aus. Dahinter folgen Bananen mit 11,6 Prozent und Erdbeeren mit 11,4 Prozent. Zusammen vereinen diese drei Sorten fast 40 Prozent der gesamten Obstausgaben auf sich.

Dahinter folgten Orangen, Mandarinen und Clementinen sowie Stein- und Kernobst wie Pfirsiche mit jeweils knapp 11 Prozent.

Hintergrund zur Datenerhebung

Die Zahlen stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, der größten freiwilligen Haushaltserhebung in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen beteiligten sich mehr als 10.600 Haushalte. Die Ergebnisse stehen stellvertretend für rund 8,7 Millionen Haushalte im Land. Die Erhebung findet alle fünf Jahre statt und soll lwichtige Einblicke in Konsumverhalten und Lebensbedingungen liefern.

Neue Teilnehmer für Haushaltsstudie gesucht

Für das Jahr 2026 sucht die amtliche Statistik erneut freiwillige Haushalte, die an den sogenannten Laufenden Wirtschaftsrechnungen (LWR) teilnehmen. Die Teilnehmenden erfassen einen Monat lang ihre Einnahmen und Ausgaben, optional unterstützt durch eine App mit Kassenzettel-Scan. Ergänzend werden Angaben zur Haushaltsausstattung, zur Wohnsituation sowie zu Vermögens- und Schuldverhältnissen erhoben.

Weitere Informationen und die Online-Anmeldung zur LWR finden Interessierte auf der Statistikseite des Landesbetriebs IT.NRW. Für die Teilnahme gibt es eine Prämie von 90 Euro.