Dazu schreibt der Geschichts- und Heimatverein (GHV) in seinem November-Newsletter: „Spieker Eduard lebte von 1882 bis 1957 im Spieker. Seine Eltern hatten im Fachwerkteil eine Schreinerwerkstatt, in der er und seine sechs Geschwister in der Adventszeit bei der Herstellung von Holzsternen halfen.
Unverheiratet unterstützte Eduard Jahr für Jahr seine Lieblingsschwester Elfriede und ihre fünf Kinder bei den Vorbereitungen zum Weihnachtsfest. Dazu gehörte das Aussuchen und Schlagen der Fichte in Opas Berg. ‚Opas Berg‘, das waren alle Berge rund um das Dorf Herscheid. Ruth, Ilse, Lisbeth, Kurt und Anni, die Kinder von Elfriede, veredelten dann die Fichte zu einem Weihnachtsbaum. Ein Weihnachtsbaum mit Strohsternen, Holzfiguren und echten Kerzen. Ein Weihnachtsbaum neben dem sich zur Sicherheit ein Eimer mit Wasser befand.
Wenn Sie mitgezählt haben, es waren zeitweise um die zehn Personen, die zur Weihnachtszeit in den Räumen des Spiekers ein frohes und besinnliches Fest gefeiert haben. Wie das wohl war? Ein Besuch in den festlich geschmückten Räumen des alten, ehrwürdigen Gebäudes erleichtert es, eine Antwort zu finden.“
Der GHV Herscheid lädt also ein zum Träumen von einem Adventszauber mit Nostalgie.










