Wie die Autobahn Westfalen am Montag, 20. Juni, mitteilt, sollen an zwei Tagen über insgesamt 48 Stunden die Verkehrsmengen entlang der Bedarfsumleitung für die A45-Sperrung erfasst werden. Dabei geht es nicht nur darum, die Gesamtzahl der Fahrzeuge und damit die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (DTV) zu ermitteln. An den Zählstellen wird auch zwischen Pkw- und Lkw-Verkehr unterschieden.
In den Ergebnissen lässt sich anschließend differenzieren, wie viele Pkw bis zu 3,5 Tonnen – also Pkw, Pkw mit Anhänger und Lieferwagen – auf den Strecken unterwegs sind. Ebenso wird aufgeschlüsselt, wie hoch der Lkw-Anteil mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen (Lastkraftwagen ohne Anhänger, Busse, Lastkraftwagen mit Anhänger sowie Sattelkraftfahrzeuge-Zugmaschinen mit Auflieger) ist.
Gezählt wird mit Hilfe von Kameras, die entlang der Strecke an festgelegten Punkten montiert werden. Die so erfassten Bilder reichen zwar aus, eine Fahrzeugart zu identifizieren, sind aber von der Auflösung so gering, dass keine Kennzeichen der Fahrzeuge oder Gesichter erkennbar sind. So werden die Anforderungen des Datenschutzes eingehalten.
Die Ergebnisse der Verkehrszählung dienen unter anderem dazu, die Lärmbelastung entlang der Strecke zu berechnen. Diese Berechnung ist eine Grundlage für die geplante Erstattung von Lärmschutzmaßnahmen entlang der A45-Bedarfsumleitung in Lüdenscheid durch die Autobahn Westfalen. Die entsprechenden Anträge werden derzeit vorbereitet und in Kürze zur Verfügung gestellt.









