Die Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises hat, zumindest zeitlich begrenzt, personellen Zuwachs erhalten: Insgesamt 28 neue Kommissaranwärterinnen und -anwärter haben am Montag, 6. Juli, ihren Dienst angetreten. Für die Nachwuchskräfte beginnt damit ein erster wichtiger Abschnitt ihrer Ausbildung: Praxiserfahrung im realen Polizeibetrieb sammeln.

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Schulungen und Einsatztraining zum Start

Bevor die angehenden Polizistinnen und Polizisten in den Dienstalltag eingebunden werden, durchlaufen sie zunächst verschiedene Schulungen. Dazu gehört unter anderem eine Einführung in das polizeiliche Vorgangsbearbeitungssystem „ViVA“. Ergänzend stehen Einsatztrainings auf dem Programm, um grundlegende Abläufe und Verhaltensweisen in unterschiedlichen Einsatzsituationen zu erlernen.

Einsatz auf Wachen und in der Kriminalpolizei

Nach der Einarbeitungsphase werden die Kommissaranwärterinnen und -anwärter auf mehrere Standorte verteilt. Geplant ist ihr Einsatz auf den Polizeiwachen in Hattingen und Ennepetal sowie in den Kriminalkommissariaten. Dort begleiten sie erfahrene Streifenteams und Kriminalbeamtinnen und -beamte, um praktische Einblicke in die tägliche Arbeit zu gewinnen.

Praxis als wichtiger Bestandteil der Ausbildung

Das Praktikum gilt als zentraler Bestandteil der polizeilichen Ausbildung. Es ermöglicht den Nachwuchskräften, theoretische Kenntnisse mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen und erste Eindrücke vom Berufsalltag zu sammeln. Gleichzeitig bietet sich der Behörde die Gelegenheit, die zukünftigen Polizeibeamtinnen und -beamten frühzeitig in die Abläufe zu integrieren.