Der Verkäufer bezahlte vorab angebliche Gebühren für die Abholung des Fahrzeugs. Dass das Geld auf ein Konto in die Niederlande ging, erregte bei dem Lüdenscheider offenbar keinen Verdacht. Die angebliche Käuferin versprach, diese Gebühren zusammen mit dem Kaufpreis zu erstatten. Aber es kam weder Geld noch Abholer. Die Käuferin reagiert nicht mehr auf Nachfragen.
Wem der Ausweis gehört, von dem die angebliche Käuferin eine Kopie übermittelte, müssen nun die Ermittlungen der Polizei zeigen. Am Samstag, 10. September, erstattete der Geschädigte Anzeige bei der Polizei.
Die warnt immer wieder vor dieser Masche: Die Kaufinteressenten täuschen ein Interesse an einem meist sperrigen Gegenstand vor. Weil sie sich angeblich im Ausland befinden, kaufen sie Auto, Motorrad, Möbel oder andere große Gegenstände unbesehen. Immer soll angeblich ein Spediteur den Transport übernehmen. Den müssen die Verkäufer im Voraus bezahlen. Doch das Geld landet nicht bei einem echten Spediteur, sondern auf dem Konto des Betrügers. Der verschickt falsche Ausweiskopien und falsche Überweisungsbelege. Deshalb warnt die Polizei Verkäufer generell davor, für einen Transport in Vorkasse zu treten.









