Das Städtebauförderprogramm geht in die nächste Runde – und Lüdenscheid profitiert. Wie die CDU-Fraktion aus dem Landtag mitteilt, erhält die Bergstadt von den in NRW zur Verfügung stehenden insgesamt 336,6 Millionen Euro eine Summe von 1,917 Millionen Euro. Insgesamt werden 232 Ideen, die Städte und Gemeinden fit für eine lebenswerte Zukunft machen sollen, mithilfe des Programms unterstützt.
Dazu erklärt der heimische Landtagsabgeordnete Ralf Schwarzkopf (CDU, MdL): „Unsere Kommunen in Nordrhein-Westfalen stehen vor großen Herausforderungen und wollen den Menschen vor Ort dennoch auch in Zukunft eine Heimat mit hoher Lebensqualität bieten. An Ideen, wie das gelingen kann, mangelt es zum Glück nicht. Und deshalb ist es wichtig und zukunftsweisend, dass Land und Bund mit der Städtebauförderung helfen, Ideen Wirklichkeit für ein lebenswertes Zuhause werden zu lassen.“
Konkret sollen die 1.917.000 Euro in das Bahnhofsquartier und die Knapper Straße fließen. Aber auch der zweite Bauabschnitt der Altstadtgassen sowie der Eingang der oberen Wilhelmstraße werden gefördert. Schwarzkopf: „Gerade die Förderung der dauerhaften Umnutzung leerstehender Ladenlokale finde ich sehr wichtig. Das sind Projekte, mit denen wir unsere Stadt nachhaltig stärken.“
Hintergrund
An der Städtebauförderung 2022 in Nordrhein-Westfalen beteiligt sich voraussichtlich das Land NRW mit 188,2 Millionen Euro, der Bund mit 146,1 Millionen Euro sowie die EU mit 2,3 Millionen Euro. Das Programm unterstützt Städte und Gemeinden nunmehr seit über 50 Jahren bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Modernisierung. Weitere Informationen gibt es auf den Seiten des Bau- und Kommunalministeriums unter www.mhkbd.nrw
Die Frist für die Einreichung von Förderanträgen für das kommende Jahr endet am 30. September 2022.










