Der Unfallfahrer erklärte seine Wendemanöver damit, dass er sein Handy vergessen habe. Deshalb wendete er angeblich auf der Buckesfeld-Kreuzung und fuhr zurück in Richtung Kreishaus. Dort auf der Abbiegespur überlegte er es sich anders. Beim erneuten Wenden habe er zu viel Gas gegeben und die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Er fuhr wieder zum Kreishaus, um den Schaden am Auto zu betrachten. Die Polizei habe er „später“ anrufen wollen.
Ein Polizeibeamter, der nicht im Dienst war, wurde Zeuge der Manöver: Er sah, wie der CLK schnell in den Kreuzungsbereich einfuhr und – von anderen Fahrzeugen auf der Kreuzung umgeben – drei „Donuts“ drehte. Dann fuhr der Mercedes ab, um kurz darauf auf der Heedfelder Straße erneut mit quietschenden Reifen zu drehen und davon zu fahren. Kurz darauf hörte der Zeuge Reifen quietschen und einen Knall. Dem ging er nach und sah, wie der nun erheblich ramponierte CLK wieder zum Kreishaus-Parkplatz abbog. Die Polizei traf ihn dort im Parkhaus.
Der Mercedes (17 Jahre, 163 PS) hat einen wirtschaftlichen Totalschaden. Der Schaden an Laterne und Schild liegt bei 3000 Euro.









