Fünf Wochen harte Ausbildung, Hitze inklusive: An der Kreisfeuerwehrzentrale in Gevelsberg-Silschede haben 15 Feuerwehrleute aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis jetzt erfolgreich ihre Prüfung zum Truppführer bestanden.

Überregionale Nachrichten

Ausbildung unter erschwerten Bedingungen

Der zweite Truppführerlehrgang des EN-Kreises stellte die Teilnehmer vor besondere Herausforderungen: Hohe Temperaturen begleiteten große Teile der praktischen Übungen. Die Ausbilder reagierten darauf mit zusätzlichen Trinkpausen und legten durchgehend besonderen Wert auf die Gesundheit der angehenden Truppführer.

Inhaltlich deckte der Lehrgang ein breites Spektrum ab: Rechtsgrundlagen, Einsatzrecht, vorbeugenden Brandschutz, Baukunde, Gefahren der Einsatzstelle, Einsatztaktik sowie die Feuerwehrdienstvorschrift 3 standen ebenso auf dem Programm wie das Vorgehen im Atemschutzeinsatz. Praktische Übungen im Brandhaus vertieften die theoretischen Inhalte.

Zwei intensive Prüfungstage

Am Ende des Lehrgangs mussten die Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen. Am Freitag, 24. Juli, absolvierten sie die theoretische Prüfung, am Samstag, 25. Juli, folgte der praktische Teil: Zwei Übungen im Brandhaus sowie zwei Übungen nach Feuerwehrdienstvorschrift 3 — eine zur technischen Hilfeleistung und eine zur Brandbekämpfung — forderten die angehenden Truppführer noch einmal in vollem Umfang.

Auch Vertreter der Wehrführungen nahmen als Prüfer teil. Besonders freuten sich die Ausbilder über die Anwesenheit von Lucian Günther, dem neuen Leiter der Feuerwehr Ennepetal: „Diese Wertschätzung durch die Wehrführung bedeutet uns sehr viel”, betonte der Kreisfeuerwehrverband.

Lehrgangsleiter würdigt Einsatz der Teilnehmer

Lehrgangsleiter Peter Dietrich konnte am Ende allen 15 Teilnehmern zum bestandenen Abschluss gratulieren: „Herzlichen Glückwunsch für die gezeigten Leistungen – und dafür, dass ihr euch die fünf Wochen Zeit für diesen Lehrgang genommen habt.” Der Kreisfeuerwehrverband bedankte sich zudem ausdrücklich bei den ehrenamtlichen Ausbildern sowie bei den Feuerwehren, die für die praktischen Übungen ihre Einsatzfahrzeuge zur Verfügung stellten.