Im Märkischen Kreis fließen insgesamt 54.500 Euro aus dem Landesprogramm „Sportplatz Kommune 2.0“ in zwei Sportprojekte. Die Förderung ist Teil einer landesweiten Initiative, bei der Nordrhein-Westfalen rund 1,5 Millionen Euro für kommunale Sportentwicklungsprojekte bereitstellt.
Tischtennis-Angebot für Menschen mit Parkinson
Der Kreissportbund Märkischer Kreis erhält 24.500 Euro für das Projekt „Tischtennis bewegt — auch mit Parkinson“. Regelmäßige und wohnortnahe Trainingsangebote für Menschen mit Parkinson und ihre Angehörigen soll dabei nicht nur Bewegung fördern, sondern auch einen wichtigen Beitrag gegen Einsamkeit und soziale Isolation leisten. „Sport kann hier helfen, Lebensqualität zu erhalten und Betroffene aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen“, erklärt der Grünen-Landtagsabgeordnete Dr. Gregor Kaiser, der diese Förderung begrüßt.
Mehr Sportchancen für Kinder und Jugendliche
Der Stadtsportverband Iserlohn erhält 30.000 Euro für ein Projekt im Offenen Ganztag. Im Mittelpunkt stehen dabei niedrigschwellige Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche, um ihnen einen dauerhaften Zugang zu Sport und Bewegung zu ermöglichen. Das Projekt setzt auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadtsportverband, Kommune, Kreissportbund und Schulen.
Sport als Motor für gesellschaftlichen Zusammenhalt
„Diese beiden Projekte zeigen beispielhaft, welche wichtige Rolle Sport für den gesellschaftlichen Zusammenhalt spielt — von der Förderung junger Menschen bis zur Unterstützung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen“, so Kaiser. Sein Dank gelte allen Ehrenamtlichen und Verantwortlichen, die diese Ideen entwickelt haben.
Mit dem Landesprogramm „Sportplatz Kommune 2.0“ unterstützt die Landesregierung kommunale Sportentwicklungsprojekte. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen für Kinder und Jugendliche, ältere Menschen sowie vulnerable Gruppen. NRW-weit wurden in der aktuellen Förderrunde rund 1,5 Millionen Euro bewilligt.








