Die 22. Auflage des AOK-Firmenlaufs war ein voller Erfolg. Daran ändert auch nichts die durch einen Feuerwehreinsatz bedingte halbstündige Verspätung des Starts. Um 20 Uhr gingen mehr als 7000 Teilnehmer auf die Strecke.
Damit ist der Firmenlauf die mit Abstand größte und populärste Sportveranstaltung im Märkischen Kreis. Nicht nur was die Teilnehmerzahl betrifft, auch stimmungsmäßig war diese Veranstaltung nicht zu toppen. Da kommt kein Public-Viewing zur Fußball-WM mit. Wie auch, ohne deutsche Beteiligung. Stattdessen feierten die Teilnehmer sich selbst und einen wunderschönen Freitagabend bei strahlendem Sonnenschein. Er begleitete die Läufer bei Bilderbuchwetter und für eine Sportveranstaltung idealen 20 Grad auf ihrer sechs Kilometer langen Strecke durch die Innenstadt.
Schon am Nachmittag zogen die ersten Teilnehmergruppen in die Innenstadt. Das Turboschnecken-Orga-Team um „Oberschnecke“ Brigitte Klein ist auf den Ansturm bestens vorbereitet gewesen.
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Schon früh füllte sich der Rathausplatz. Der wurde nach seiner Neugestaltung vor gut 20 Jahren von vielen Bürgern als zu weitläufig kritisiert. Aber der Firmenlauf profitiert davon. Platz für alle, zumindest für 7000. Die Nachfrage war noch größer, bestätigten die Turbo-Schnecken. Aber „mit 7000 sind wir am Limit, mehr konnten nicht angenommen werden.“
Zusehends machte sich unter den Teilnehmern Vorfreude breit. Heiße Rhythmen schallten von der großen Bühne, unterbrochen von den Grußworten von Bürgermeister Sebastian Wagemeyer und Claudia Büdenbender von der AOK. Zwischendurch wurden die Teilnehmer des Stadtradelns geehrt und die Gewinner des Wettbewerbs um das originellste Trikot ausgezeichnet. Ausgerechnet die Gewinner, das Team der Firma Gerhardi, fanden nicht den Weg zur Bühne.
Um 19.10 Uhr luden die Turbo-Schnecken zum Warm-up ein. 7000 bewegten sich im Takt der Musik, ein faszinierender Anblick. Dann ging es zum Start. Aber der ließ auf sich warten. Ein Feuerwehreinsatz an der Wilhelmstraße war der Grund. Im Ärzte- und Geschäftshaus direkt am Sternplatz hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.
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Doch um 20 Uhr lief der Countdown und 7000 setzten sich in Bewegung. Vorneweg die Bestzeitenjäger. Danach die große Masse, all diejenigen, für die der Lauf durch die Stadt ein reines Vergnügen war. Die Zeit spielte keine Rolle. Auch zahlreiche Nordic Walker machten sich auf den Weg. Vom Rathausplatz ging‘s Richtung Herderstraße, rechts auf die Bahnhofstraße, dann weiter auf die Altenaer Straße und rechts hoch am Stern-Center vorbei zum Sauerfeld und dann über die Weststraße im weiten Bogen um den Grünewald über die Knapper zurück zum Ziel, wo alle Teilnehmer von den zahlreichen Zuschauern lautstark gefeiert wurden.
Das letzte Highlight an diesem Abend war dann die LED-Show „Firedancer".








