Nach der Sprengung des Geldautomaten in der Filiale der Deutschen Bank in der Nacht zu Mittwoch, 11. Januar, ist die Polizei weiterhin mit der Untersuchung des explosiven Raubes beschäftigt.
Wie Pressesprecher Marcel Dilling mitteilt, hätten sich mehrere Zeugen bei der Polizei gemeldet und Angaben zu verdächtigen Beobachtungen machen können. Polizeibeamte hätten zudem umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen vor Ort durchgeführt und Anwohner befragt, was zur Gewinnung weiterer Erkenntnisse geführt habe.
Unmittelbar nach der Detonation habe demnach eine Anwohnerin drei Täter mit Taschenlampen im Eingangsbereich der Bank beobachtet. Die Frau habe der Polizei zudem mitgeteilt, innerhalb kürzester Zeit seien sie in einen in der Nähe stehenden dunklen BMW oder Audi Kombi gestiegen, in dem mutmaßlich ein weiterer Täter bereits abfahrbereit saß. Der Pkw habe sich zügig in Richtung Friedrich-Ebert-Straße entfernt.
Fest stehe mittlerweile, dass die Täter Bargeld erbeuten konnten. Weitere Angaben zur Beute- bzw. Sachschadenshöhe könne die Polizei indes nicht machen. Eine diesbezügliche Presseanfrage von LokalDirekt liegt der Deutschen Bank vor.









