Der seit mehr als drei Jahrzehnten bekannte Name Döner 88 (gegründet 1988 von Esref Sahin) für den Imbissbetrieb am Untertor ist nunmehr Geschichte. Am Donnerstag, 29. Januar, übernahm das afghanische Ehepaar Zarlasht und Mustafa Sekandary das Lokal, das jetzt unter dem Namen „Kulturküche am Untertor“ firmiert.
Im Angebot hat das Ehepaar neben Döner und Pizza afghanische Spezialitäten und aufgrund einer Ideengabe ihrer drei Töchter das Nudelgericht Ramen, welches sich die Kunden im Lokal an einer Ramen-Station selbst nach eigenen Wünschen zubereiten und würzen können. Viele gute Wünsche erhielt das Ehepaar bereits während der ersten Stunden nach Eröffnung und Anerkennung für die angenehme Ausstattung, die zum Verzehr der Speisen vor Ort einlädt.
Aus der Flüchtlingsgeschichte in die Selbstständigkeit, ein langer Prozess und die Hoffnung auf eine Erfolgsgeschichte. Am Ehepaar Sekandary soll es nicht scheitern. Mit viel Enthusiasmus haben sie sich in die Arbeit gestürzt, mithilfe ihrer großen Familie den Schritt in die Selbstständigkeit finanziert. Das Resultat kann sich sehen lassen und nach Aussagen der ersten Gäste schmecke das Essen sehr gut.
Mustafa Sekandary lebt seit 2017 in Deutschland, arbeitete seit 2019 in einem Döner-Imbiss am Wieden. Frau und Kinder folgten 2022 nach Plettenberg. Sekandary war in Afghanistan für die GIZ tätig, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Mit Optimismus, Freundlichkeit und lecker zubereiteten Gerichten startet die Familie nun gemeinsam das Unternehmen Kulturküche am Untertor.









