Ennepetal. Wie hat die Arbeitsmigration den Ennepe-Ruhr-Kreis verändert? Dieser Frage widmet sich eine Veranstaltung zum Abschluss der „Woche der Vielfalt“ am Samstag, 10. Oktober, im Haus Ennepetal. Unter dem Titel „Zusammen gewachsen: Über 65 Jahre Gastarbeitergeschichte im Ennepe-Ruhr-Kreis“ geht es von 15 bis 18 Uhr um die Erfahrungen der ersten Generation und ihrer Nachkommen.
Persönliche Geschichten im Mittelpunkt
Mehr als sechs Jahrzehnte nach der Ankunft der ersten sogenannten Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter gehören ihre Familien, Geschichten und kulturellen Prägungen längst zur Region. Die Veranstaltung zeichnet die Entwicklung der Arbeitsmigration in der Region nach und gibt zugleich Raum für persönliche Erfahrungen. Viele Menschen, die einst als sogenannte Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter kamen, bauten sich hier ein dauerhaftes Leben auf. Ihre Kinder und Enkel sind längst Teil der Gesellschaft im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Fotos, Film und Musik
Auf dem Programm stehen eine Fotoausstellung und Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „Songs of Gastarbeiter“ von Cem Kaya. Dazu gibt es Live-Musik mit Liedern aus der Zeit der ersten Gastarbeitergeneration.
Als Redner werden unter anderem Landrat Jan-Christoph Schaberick, Ennepetals Bürgermeisterin Imke Heymann und Tayfun Keltek, Vorsitzender des Integrationsrats des Landes NRW, erwartet.
Organisiert wird die Veranstaltung vom Kommunalen Integrationszentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises gemeinsam mit den Städten Gevelsberg und Ennepetal sowie den Ausschüssen für Chancengerechtigkeit und Integration beider Städte.
Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Noch bis Samstag läuft die „Woche der Vielfalt“
Die diesjährige „Woche der Vielfalt“ umfasst 68 Veranstaltungen im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis. Bis einschließlich Samstag, 10. Oktober, stehen weitere Angebote auf dem Programm. Eine vollständige Übersicht gibt es auf der Internetseite der Kreisverwaltung.








