Die Starkregen- und Hochwasserkatstrophe im Juli vergangenen Jahres richtete große Schäden an – auch Kierspe hatte mit den Folgen zu kämpfen. Zur Behebung der Schäden an der Infrastruktur beschloss der Rat der Stadt daher am 29. März einen Wiederaufbauplan, der bei der Bezirksregierung eingereicht wurde.
Am Donnerstag, 23. Juni, konnte Bürgermeister Olaf Stelse nun den Förderbescheid in Höhe von 931.600 Euro entgegennehmen. Dazu empfing er Lisa Denzel, Dezernatsleiterin für den Bereich Wiederaufbau, und Dennis Bremke von der Bezirksregierung Arnsberg in der Rauk-Stadt.
Die Wiederaufbauhilfe soll es der Stadt Kierspe nun ermöglichen, die Infrastruktur nach dem Hochwasser im Juli vergangenen Jahres wiederherzurichten. „Die Kostenübernahme erfolgt in voller Höhe der beantragten Mittel“ freut sich Bürgermeister Olaf Stelse. Gerade im ersten Jahr nach Beendigung der Haushaltssicherung wäre es ohne Hilfe aus dem Wiederaufbaufonds des Landes mehr als schwierig geworden, die notwendigen Instandsetzungen zeitnah durchzuführen, so Stelse.
Die Schäden nach dem Jahrhunderthochwasser im Juli 2021 waren alarmierend. Mit dem Geld wird nun hergerichtet, was die Flut zerstört hat; insbesondere Schäden an Brücken, Straßen und Gewässern.
Hierzu werden in den nächsten Monaten die entsprechenden Maßnahmen in Projektdatenblättern dokumentiert, damit die Mittel nach Abschluss der einzelnen Maßnahmen bedarfsgerecht abgerufen werden können, heißt es seitens der Stadt.









