Drei Wochen Athen statt Rathaus Lüdenscheid: Soi Stamenitou, Lea Lemke und Katarina Alilovic nutzten im Juli die Gelegenheit, über den heimischen Tellerrand zu blicken. Die angehenden Verwaltungsfachangestellten der Stadtverwaltung Lüdenscheid absolvierten im Rahmen des EU-Förderprogramms „Erasmus+“ ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in der griechischen Hauptstadt.
18 Azubis aus der Region gemeinsam unterwegs
Die drei Lüdenscheiderinnen reisten nicht allein: Insgesamt 18 Auszubildende aus dem Märkischen Kreis traten die Reise gemeinsam an, darunter 15 angehende Industriekaufleute aus regionalen Unternehmen. Fachlehrkräfte des Eugen-Schmalenbach-Berufskollegs (ESBK) und eine Vertreterin der Stadtverwaltung Lüdenscheid begleiteten die Gruppe zu Beginn des Aufenthalts vor Ort. Um Unterkunft und Praktikumsplätze kümmerte sich die Partneragentur „HostED“, die den gesamten Aufenthalt organisierte.
Drei Praktikumsplätze, drei unterschiedliche Einblicke
Nach einem gemeinsamen „Introduction Day“ zur Einführung ging es für die Teilnehmerinnen in ihre jeweiligen Betriebe. Soi Stamenitou unterstützte das Team des „Athens Centre“, Lea Lemke sammelte Praxiserfahrung in der Sprachschule „Eureka Greek Language School“, und Katarina Alilovic gewann Einblicke in den Arbeitsalltag einer Athener Rechtsanwalts- und Notariatskanzlei.
Teil des Praktikums war auch die Auseinandersetzung mit den Themen Demokratieverständnis und Interkulturalität. Sowohl an ihren jeweiligen Einsatzorten als auch während des begleitenden Programms war es Aufgabe der Teilnehmerinnen, sich mit den Parallelen und Unterschieden dieser Aspekte in der griechischen Gesellschaft auseinandersetzen.

Persönliche und fachliche Bereicherung
Doch auch abseits des Büros sammelten die drei Lüdenscheiderinnen viele neue Eindrücke. Für Soi Stamenitou beispielsweise war der Aufenthalt trotz ihrer griechischer Wurzeln eine neue Erfahrung: „Die drei Wochen haben mir nicht nur fachlich, sondern auch persönlich enorm viel gebracht. Obwohl ich durch meine griechischen Wurzeln mit Kultur und Sprache vertraut war, war der Arbeitsalltag vor Ort ja komplett neu für mich. Besonders faszinierend war die beeindruckende Geschichte, die einem an jeder Ecke begegnet. Ich bin sehr dankbar für diese Chance und kann ‚Erasmus+‘ jedem Azubi nur wärmstens empfehlen!“
Klare Empfehlung für Nachwuchskräfte
Soi Stamenitou, Lea Lemke und Katarina Alilovic ziehen nach ihrer Rückkehr ein rundum positives Fazit und betonen, sie hätten sich während der gesamten Zeit bestens betreut und wohl gefühlt. Und so lautet ihr Resümee: „Ein solches Auslandspraktikum ist eine wertvolle Bereicherung für die Ausbildung und unbedingt weiterzuempfehlen.“









