Schon seit mehreren Jahren hatten sich im Vereinsheim Risse in den Wänden gezeigt, deren Ausbreitung die Vereinsmitglieder mit Sorge beobachteten. Im August des vergangenen Jahres waren die Bauschäden dann so groß, dass das Vereinsheim dringend saniert werden musste. „Plötzlich machte es ‚knack‘ und man konnte zusehen, wie das Parkett immer höher kam.“
Es gab keinen Auslöser wie einen Wasserschaden, erklärte Arndt Kattwinkel, der Geschäftsführer der Tennisabteilung im Gespräch mit der Redaktion. „Es war einfach der Zahn der Zeit, der am Gebäude nagte und wir gehen davon aus, dass in der Bauphase der Boden nicht gut genug verdichtet wurde. Tatsächlich hat sich das Streifenfundament im Boden gedreht.“
Im vergangenen Jahr wussten die Vereinsmitglieder nicht, wie es weitergehen könne. Klar war, dass der ganze Estrich raus musste und die Wände stabilisiert werden mussten. „Wir hatten einen Gesamtschaden von 31.000 Euro zu verkraften“, erinnert sich Arndt Kattwinkel. „Für unsere kleine Tennisabteilung war das sehr schwer zu stemmen.“
Da kam die finanzielle Unterstützung der Volksbank sehr gelegen. Ein Scheck über 2500 Euro wurde gestern offiziell von Clemens Wieland, Prokurist der Volksbank, übergeben. „Als lokale Bank vor Ort war es für uns selbstverständlich zu helfen. Der von uns gespendete Betrag ist vor allem in Hinblick auf die Größe unserer Bank ein ‚Wort zum Sonntag‘. Wir haben es auch gemacht, weil wir die Vereinsmitglieder für die eingebrachte Eigenleistung bestätigen wollten. Das ist ja heute immer seltener.“
Fast 40 Helfer haben kräftig Hand angelegt, um die Möbel zu schleppen, den Estrich herauszureißen und alle sonstigen Arbeiten zu bewältigen, für die es keinen Fachmann brauchte. Die Beratung durch einen Bausachverständigen hat geholfen, dass das Gebäude nun die nächsten Jahrzehnte wieder sicher steht.
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Noch sind nicht alle Umbauarbeiten fertig, das ist auch dem Grund geschuldet, dass sich der Verein für Fördergelder der Regionale beworben hat. „Hier müssen wir erst auf den Bescheid warten, vorher dürfen wir natürlich keine Gelder ausgeben.“ Auf jeden Fall soll aber der komplette Umbau noch in diesem Jahr fertig werden, nicht zuletzt, weil im nächsten Jahr das 50-jährige Jubiläum des Vereins ansteht, das selbstverständlich groß gefeiert werden soll.
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Aber schon zum Ende der Sommersaison wird es ein großes Fest für alle Helfer und Sponsoren geben, die dann zu Recht das Ergebnis der gelungenen Sanierungsarbeiten in einem jetzt mit modernen Farben und Materialien gestalteten Vereinsheim feiern werden.









