Vorstandssprecher Roland Krebs konnte trotz eines herausfordernden Jahres der Multikrisen eine gute Geschäftsentwicklung vorstellen, das teilt die Volksbank in Südwestfalen mit. Die Genossenschaftsbank habe als Stabilitätsanker für den südwestfälischen Mittelstand und die Privatkunden im südlichen Märkischen Kreis, dem Siegerland und im oberbergischen Marienheide überzeugt. Die rund 74.000 Volksbank-Mitglieder sollen eine Dividendenausschüttung von drei Prozent erhalten.
Im März hatten die Mitglieder der Genossenschaftsbank per Listenwahl die Vertreter für die kommenden vier Jahre gewählt. 276 stimmberechtigte Vertreter nahmen am Montag, 5. Juni, erstmals in der neuen personellen Konstellation an der Versammlung in der Stadthalle Meinerzhagen teil. In einer neuen personellen Zusammensetzung sei auch der Vorstand, bestehend aus Vorstandssprecher Roland Krebs und Jens Brinkmann, mit seinem Bericht vor die Vertreter getreten. Der langjährige Vorstandssprecher Karl Michael Dommes war im November in den Ruhestand gegangen.
„Strategische Ausrichtung stimmt“
„Unsere strategische Ausrichtung stimmt“, erklärte Roland Krebs mit Blick auf das abgelaufene Geschäftsjahr. Mit frischen Ideen und neuen Beratungskonzepten, wie der jüngst eingeführten Wohnfühlberatung im Immobilienbereich, entwickele die Volksbank ihr Geschäftsmodell weiter an den Bedürfnissen und Belangen ihrer Kunden.
Der Erfolg dieses Ansatzes spiegelt sich laut Volksbank auch in den Geschäftszahlen wider. Die Bilanzsumme sei um rund vier Prozent auf ein Allzeithoch von 4,432 Milliarden Euro angestiegen.

Die Volksbank in Südwestfalen weist einen Bilanzgewinn von 4,5 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2022 aus. Das Kundengeschäftsvolumen, also die Summe aller bilanziellen und außerbilanziellen Kundenengagements, sei auf 8,4 Milliarden Euro gestiegen. Zum Jahresende hatte die Volksbank nach eigenen Angaben in Südwestfalen Kredite in Höhe von 2,766 Milliarden Euro (plus 5,4 Prozent) in ihrer Bilanz ausgewiesen.
Wachstumstreiber seien erneut die Kredite, die an Firmenkunden vergeben wurden, gewesen. Das Neugeschäft lag laut Mitteilung der Bank bei 338 Millionen Euro. Das Neugeschäftsvolumen bei
Immobilienfinanzierungen lag demnach zum Jahresende bei rund 200 Millionen Euro. Das Volumen der bilanziellen Kundeneinlagen habe erstmals in der Volksbank-Historie die Marke von drei Milliarden Euro durchbrochen.
Die Vertreterversammlung habe Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig entlastet und eine Dividendenausschüttung von drei Prozent für die Mitglieder der Volksbank beschlossen. Im Herbst 2022 hatte die Volksbank ihre Kunden aufgerufen, an einer Online-Befragung teilzunehmen.
Vorstandssprecher Roland Krebs: „Von den rund 30 teilnehmenden Volks- und Raiffeisenbanken in unserer Größenklasse haben wir den ersten Platz belegt. Vielen Dank an alle, die uns dieses hervorragende Zeugnis ausgestellt haben. Vorstandsseitig geht ein dickes Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren engagierten, empathischen und unermüdlichen Einsatz.“
Vorstandsmitglied Jens Brinkmann betonte in seinen Ausführungen die Bedeutung und den Anspruch der Volksbank als attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb. Dies werde auch von den 555
Mitarbeitenden so wahrgenommen: in der aktuellen Zufriedenheitsmessung geben 94 Prozent an, mit ihrem Arbeitgeber zufrieden zu sein.








