Die Löschgruppen Landemert und Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Plettenberg haben gemeinsam mit der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache eine Einsatzübung bei der Firma Hiby an der Grünestraße absolviert. Das Szenario stellte die Einsatzkräfte vor mehrere Herausforderungen.
Eine Verpuffung im Betrieb, ein Kellerbrand, stark verrauchte Räume und mehrere vermisste Mitarbeiter auf unterschiedlichen Ebenen: Mit diesem Szenario wurden die Einsatzkräfte am Freitag, 16. Oktober, bei der Firma Elaflex Hiby konfrontiert. An der Übung beteiligten sich die Löschgruppen Landemert und Stadtmitte, die gemeinsam den Zug 1 der Freiwilligen Feuerwehr bilden, sowie die hauptamtliche Wache.
Schwierige Orientierung und beengte Verkehrsverhältnisse
Die Gegebenheiten in der Gießerei stellten die Feuerwehrleute vor besondere Herausforderungen. In dem weitläufigen Gebäude mussten sie sich unter schwierigen Sichtverhältnissen orientieren und gleichzeitig mehrere Einsatzaufgaben bewältigen.
Hinzu kam die Verkehrssituation an der Grünestraße. Die Engstelle wird unter anderem von zahlreichen Bussen der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) passiert. Eine vollständige Sperrung des wichtigen Verkehrswegs war deshalb nur eingeschränkt möglich.
Im Gebäude durchsuchten mehrere Trupps unter Atemschutz die verrauchten Räume. Dabei gingen sie nach dem taktischen Grundsatz „Brandbekämpfung zur Menschenrettung“ vor. Die Einsatzkräfte mussten sowohl vermisste Personen als auch lebensgroße, schwere Übungspuppen finden und aus dem Gebäude retten.
Einsatzhygiene gehört zur Übung
Auch die Einsatzhygiene war Bestandteil der Übung. Nach ihrem Einsatz wurden die Atemschutzgeräteträger von den Hygienebeauftragten der Feuerwehr beim Ablegen der Schutzkleidung unterstützt. Anschließend erhielten sie saubere, nicht kontaminierte Kleidung. Damit wurde auch der Schutz vor möglichen Schadstoffbelastungen nach einem Brandeinsatz trainiert.









