Was bedeutet diese Erkrankung und was kommt nun auf die Betroffenen sowie deren Angehörigen zu, welche Möglichkeiten zur Unterstützung gibt es?
Nachdem die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Kierspe Frau Baukloh kurz mit einem Grußwort die Veranstaltung eröffnet hat, berichtete zunächst Frau Petra Bode in einem einführenden Vortrag zu den Hintergründen und Auswirkungen demenzieller Erkrankungen. Sie gab darüber hinaus hilfreiche Tipps aus ihrer langjährigen beruflichen Tätigkeit als Pflegeberaterin des Märkischen Kreises.
„Ich hätte mir früher Hilfe holen sollen, aber ich habe zu lange gedacht, dass ich das alles allein schaffe,“ so erzählte Frau Struth von ihren Erfahrungen als pflegende Angehörige und zeigt auf, wie wichtig der Austausch mit Betroffenen in einer Selbsthilfegruppe sein kann. „Alles, was in unserer Gruppe besprochen wird, bleibt auch in der Gruppe. Dies ist wichtig, da bei uns auch Themen auf den Tisch kommen können, über die man eigentlich nicht spricht,“ berichtete Frau Struth aus dem Gruppenalltag.
„Sich Hilfe zu holen und um Unterstützung zu bitten ist kein Zeichen von Schwäche, ganz im Gegenteil“, stellte Ralf Ulrich der Tagespflege Volmetal klar, der in der Gesprächsrunde zusammen mit Frau Bode und Frau Struth half, die Fragen der interessierten Zuhörer zu beantworten.
Zum Ende der Veranstaltung bot sich für alle noch die Gelegenheit des persönlichen Austausches.









