Miljö, Paveier und Druckluft: große Namen der Kölschmusik-Szene. Diese Bands konnte der Schützenverein Valbert am Freitag, 15. Mai, beim „Valberta Colonia“-Festival in der Ebbehalle begrüßen.

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Entsprechend groß war der Andrang in der Ebbehalle. Während der Auftritte war ein Durchkommen bis zur Bühne kaum möglich. Anders als bei vielen karnevalistischen Veranstaltungen verzichteten die Schützen auf eine Bestuhlung — alles war auf Konzertatmosphäre ausgelegt.

Den Höhepunkt des Abends bildete der Auftritt der Paveier zum Abschluss. Doch auch zuvor war die Stimmung bestens. Alle drei Bands landeten in den vergangenen Karnevalssaisons Hits, die zum Schunkeln und Feiern einluden — allen voran Druckluft mit „Karnevalsmaus“, einem der Karnevalshits der vergangenen Session.

A-Capella-Publikum bei technischen Problemen

Druckluft aus Bonn eröffnete den Hauptteil der Veranstaltung, nachdem die Coverband Kölsch Gedäh bereits zum „Einschunkeln“ aufgespielt hatte. Im Anschluss folgte Miljö. Die Kölner hatten zu Beginn mit technischen Problemen zu kämpfen, der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Zweimal fiel die Anlage in der Ebbehalle aus — und zweimal übernahm das Publikum kurzerhand a cappella. Miljö startete daraufhin den Auftritt neu und versprach den Fans, auf kein Lied verzichten zu müssen — ein Versprechen, das mit lautstarkem Applaus belohnt wurde.

Zwischen den Auftritten bot der großzügige Außenbereich verschiedene kulinarische Angebote und ausreichend Platz für alle, die der aufgeheizten Halle kurz entfliehen wollten.

Ursprünglich war „Valberta Colonia“ als Open-Air-Veranstaltung geplant. Aufgrund der Wettervorhersage mit Temperaturen um den Gefrierpunkt wurde das Festival jedoch kurzfristig in die Ebbehalle verlegt. Dadurch rückte zwar alles etwas enger zusammen — der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch.

Veranstalter Dominik Busch zeigte sich zufrieden und schloss eine Wiederholung nicht aus: Zwar nicht jährlich, aber in einem Abstand von etwa fünf Jahren sei dies denkbar. Die letzte Ausgabe hatte vor fünf Jahren stattgefunden — die aktuelle sollte ein "Restart" sein. Und dieser ist gelungen.