Am Freitagabend fuhr der Wipperfürther gegen 22.45 Uhr durch Rönsahl, als ihm eine BMW-Fahrerin die Vorfahrt nahm. Diese wollte von der Kirchstraße nach links auf die Hauptstraße abbiegen und hat nach ersten Erkenntnissen die Entfernung des Schleppers falsch eingeschätzt. Dessen Fahrer konnte noch stark bremsen, aber die Kollision nicht mehr gänzlich verhindern.
Mit dem vorderen Anbau rammte er den SUV zunächst an einem Vorderrad. Durch die Wucht des Aufpralls schob sich der ältere X3 noch ein Stück weiter und blieb so stehen, dass sich die Fahrertür nicht mehr öffnen ließ. Die Fahrerin konnte dadurch nur erschwert aussteigen, wurde aber nur leicht verletzt. Sie wurde im Rettungswagen versorgt. Der junge Treckerfahrer blieb frei von Blessuren.



Der Wagen der Unfallverursacherin hat nach Einschätzung der Polizei einen Schaden von mindestens 10.000 Euro, vermutlich Totalschaden. Am Schlepper-Gespann war kaum eine Unfallspur auszumachen.
Das sah bei einem Unfall im Februar vergangenen Jahres noch anders aus, in den der Landwirt ebenfalls verwickelt war: Dieser ereignete sich in unmittelbarer Nähe, allerdings noch außerhalb von Rönsahl. Hier hatte ein Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit das angekoppelte Güllefass gerammt, wodurch große Mengen der Flüssigkeit ausgelaufen waren.
Auch am Freitagabend zog der Trecker ein Güllefass, das zum Glück aber leer war. Andernfalls hätte der deutlich längere Bremsweg wohl noch fatalere Folgen gehabt.
Die Hauptstraße war bis zum Abschleppen des Unfallfahrzeuges voll gesperrt. Die alarmierten Feuerwehrleute vom Rönsahler Löschzug 3 konnten sich auf die Absicherung der Einsatzstelle beschränken, es waren keine nennenswerten Betriebsmittel ausgelaufen.









