Tier und Transporter hatten keine Chance: Das Reh überlebte die Kollision nicht, das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt, Betriebsstoffe liefen aus und stellten insbesondere für Kradfahrer eine Gefahr dar, weshalb ein Ersthelfer, selbst Feuerwehrmann der Löschgruppe Vollme, den Notruf wählte. Zuständig für diesen Sektor ist der Löschzug 1, der mit 15 Kräften ausrückte. Die Intervention durch den Ersthelfer erwies sich als sehr nützlich, denn weder der 27 Jahre alte Fahrer noch seine Beifahrerin konnten sich auf Deutsch verständigen.

Um den kaputten, im Märkischen Kreis zugelassenen Transporter kümmerte sich der Halter des Wagens, der zugleich der Arbeitgeber des Fahrers ist. Der Fahrer selbst und seine Beifahrerin kamen mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehr streute die ausgelaufenen Betriebsmittel ab. Diese stammten aus dem Kühlkreislauf des Transporters und sind nicht ganz so gefährlich wie Öl oder Diesel. Dennoch kann auch Kühlwasser für rutschigen Asphalt sorgen.
Noch vor Eintreffen der Kameraden vom LZ Stadtmitte sowie der Polizei hatte der Ersthelfer das tote Tier von der Bundesstraße geborgen und die Unfallstelle abgesichert. Diese befand sich auf Höhe des Parkplatzes, der seit geraumer Zeit intensiv von Waldarbeitern genutzt wird.









