Hagen. Eine 35-jährige Frau wurde am Samstagabend, 21. Februar, am in Hagen mit einem Messer angegriffen und dabei tödlich verletzt.

Nach Angaben der Staatsanwalt und Polizei Hagen ging gegen 22.30 Uhr bei der Leitstelle der Polizei die Meldung über eine verletzte Frau an der Eickertstraße am Remberg ein. Einsatzkräfte fanden die 35-Jährige schwer verletzt auf der Straße liegend vor und leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Die Verletzte wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo sie kurze Zeit später ihren Stichverletzungen erlag.

Intensive Fahndung führt zur Festnahme

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Zeugen hatten von einem Mann berichtet, der sich nach der Tat zu Fuß vom Tatort entfernt habe. Im Rahmen der Fahndung stellten Beamte einen 41-jährigen Tatverdächtigen an einer Bushaltestelle in der Feithstraße und nahmen ihn vorläufig fest.

Bei dem Mann handelt es sich um den Lebensgefährten der Getöteten. Er führte ein Messer mit sich, bei dem es sich um die mutmaßliche Tatwaffe handeln könnte.

Vorführung beim Haftrichter

Der Festgenommene soll auf Antrag der Hagener Staatsanwaltschaft noch am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen werden von der Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen geführt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Mordkommission haben das Opfer und der Tatverdächtige fünf gemeinsame Kinder. Laut Polizei wurden diese durch die Ermittler wohlbehalten angetroffen und dem Jugendamt übergeben.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.