Die Gewerkschaft ver.di setzt ihre Warnstreiks fort: Nach den Aktionen am 27. und 28. Februar sowie am 12. und 17. März werden die Beschäftigten der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) auch für Donnerstag, 19. März, zum Streik aufgerufen.

Überregionale Nachrichten

Wie bei den vorherigen Streiks sei noch nicht absehbar wie viele MVG-Mitarbeitende am Streik teilnehmen werden. Daher könne auch noch keine sichere Auskunft darüber gegeben werden, welche Fahrten stattfinden oder ausfallen. Die Erfahrungen aus vergangenen Streikmaßnahmen haben gezeigt, dass die MVG-Auftragsunternehmen in der Regel nicht bestreikt werden und deren Fahrten voraussichtlich stattfinden, heißt es in der Pressemitteilung der Märkischen Verkehrsgesellschaft.

Personelle Ausfälle bei den Auftragsunternehmen können ebenfalls zur Streichung von Fahrten führen. Hier ist eine Übersicht der voraussichtlich stattfindenden Fahrten am 19. März.

Tarifkonflikt im NRW-Nahverkehr

Hintergrund der Streiks im kommunalen Nahverkehr mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (KAV NW) sind die laufenden Tarifverhandlungen, die in der dritten Runde am 24. März fortgesetzt werden.

Die Gewerkschaft ver.di fordert eine spürbare Entlastung der Beschäftigten: die Wochenarbeitszeit soll von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich reduziert werden. Außerdem verlangt sie längere Ruhezeiten zwischen den Schichten, höhere Zuschläge für Sonntagsdienste sowie eine Ausweitung des Tarifbereichs auf kurzfristig Beschäftigte und Minijobber.